"SpongeBob Schwammkopf" soll Mutter angestachelt haben, ihr Kind (†3) umzubringen

Oscoda Township (Michigan/USA) - Eine Frau aus dem US-Bundesstaat Michigan soll ihre dreijährige Tochter umgebracht haben, weil es ihr der animierte Meeresschwamm "SpongeBob Schwammkopf" befohlen habe.

Die Polizei stieß überall im Haus auf Blutflecken. (Symbolbild)
Die Polizei stieß überall im Haus auf Blutflecken. (Symbolbild)  © 123rf/z1b

Nun muss sich Justine Johnson (22) vor Gericht für den Tod der kleinen Sutton Mosser verantworten.

Angeklagt wird sie wegen Mordes und Kindesmissbrauchs ersten Grades, nachdem sie am 16. September das Mädchen zuerst erstochen und ihren leblosen Körper anschließend in einen Müllsack gesteckt haben soll.

Einer Obduktion zufolge wies das Kind mehrere Stichwunden im Hals-, Brust- und Bauchbereich auf.

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Doch wie konnte die junge Mutter eine derartig grauenvolle Tat begehen?

Ein Ermittler gab gegenüber der New York Post an, dass die junge Mutter aufgrund eines Heroinentzugs und des daraus resultierenden Schlafmangels unter Halluzinationen gelitten haben soll.

"Sie hatte Halluzinationen vom Fernseher, der sie aufforderte, ihre Tochter zu töten, sonst würde man sie umbringen", so der Beamte weiter. "Es war SpongeBob, der diese Dinge sagte."

Johnson soll daraufhin eine derartige Angst um ihr Leben gehabt haben, dass sie daraufhin ihren Verstand verlor.

Ausgerechnet "SpongeBob Schwammkopf" soll die Mutter zum Mord animiert haben

Brüder der Mutter finden Leiche des Mädchens

Die grausame Tat flog auf, nachdem Johnsons Brüder wenige Stunden nach dem Vorfall nach den beiden suchten und hinter dem Haus eine grauenvolle Entdeckung machten: Ein Kinderfuß ragte aus einer Tasche.

Sofort informierten die beiden die Polizei, die an einer Schranktür, auf dem Sofa im Wohnzimmer sowie Gegenständen im Schlafzimmer Blut entdeckte. Zudem fand man im Haus drei Messer.

Am 28. Februar wird Johnson erneut vor Gericht erscheinen müssen. Bis dahin wird sie in Untersuchungshaft bleiben. Eine Kaution gibt es nicht.

"Mein Herz ist bei der Familie", so der Richter während der letzten Anhörung am Freitag. Johnson soll zu dieser Rotz und Wasser geweint haben.

Titelfoto: 123rf/z1b

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