Trauer um getötetes Mädchen (†15): Angehörige lassen Luftballons steigen
Hamburg - Am Montag haben sich Angehörige der in Hamburg-Bramfeld getöteten 15-Jährigen versammelt, um gemeinsam dem Mädchen zu gedenken.
Zwei Tage nach der schrecklichen Tat legten die Trauernden vor dem Eingang des Mehrfamilienhauses Plüschtiere nieder, zündeten Kerzen an und hinterließen Fotos.
An der stillen Trauer beteiligten sich laut Reporter vor Ort rund 50 Freunde, Mitschüler und Nachbarn, die bunte Ballons mit Wünschen gen Himmel schickten.
Die 15-Jährige lebte nach bisherigen Erkenntnissen in einer Jugendgruppe und wurde am Samstag von Betreuern der Einrichtung als vermisst gemeldet, als sie nicht wie vereinbart von einem Aufenthalt bei ihrer Mutter (43) zurückkehrte.
Als die Polizei die Wohnung der Mutter kontrollierte, fanden sie das Mädchen leblos in ihrem Kinderzimmer vor. Ihr Körper wies Spuren massiver Gewalteinwirkungen auf, teilte die Polizei mit.
Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nur noch den Tod der Jugendlichen feststellen.
Die Mordkommission ermittelt gegen die Mutter, die am Montag einem Haftrichter vorgestellt wurde und inzwischen in Untersuchungshaft sitzt. Laut Mitteilung der Polizei könnte die 43-Jährige möglicherweise psychisch erkrankt sein.
Titelfoto: Citynewstv
