München - Möglicherweise wegen einer geschäftlichen Auseinandersetzung scheint ein 51-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg ermordet worden zu sein. Die Ermittler konnten nun einen 37-Jährigen aus dem Bereich Garmisch-Partenkirchen festnehmen.
Das teilten die Beamten am Donnerstag mit. Der Fall begann ursprünglich mit einer Vermisstenmeldung. Diese wurde eine Woche zuvor am Mittwochabend, 15. Juli, angezeigt.
Sehr schnell stand der Verdacht eines Gewaltverbrechens bei den Ermittlern im Raum, der sich laut Angaben zu einem "dringenden Verdacht eines Tötungsdeliktes" entwickelte.
Als potenzieller Tatort wurde ein gewerbliches Objekt in München-Freimann festgestellt, wie es weiter heißt.
"Aufgrund der Erkenntnisse kam es dann zu verschiedenen Absuchen, unter anderem auch im Bereich des Anzinger Forstes", teilte das Polizeipräsidium München mit.
Am Montagmittag, 20. Juli, wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. "Ein möglicher Tathintergrund liegt in der Geschäftsbeziehung zwischen dem 37-Jährigen und dem 51-Jährigen." Es wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Einen Tag später, am 21. Juli, wurde bei erneuten Suchmaßnahmen gegen Nachmittag eine männliche Leiche aufgefunden.
Am Mittwoch, 22. Juli, bestätigte die Rechtsmedizin, dass es sich um die vermisste Person handelte und diese durch "gewaltsame Fremdeinwirkung" ums Leben kam. Tatablauf und Tathintergrund sind noch Teil der Ermittlungen.