Angebliche Entführung: Romance-Scammer ergaunern Tausende Euro

Bitterfeld-Wolfen - Im Raum Bitterfeld-Wolfen wurden in den vergangenen Wochen zwei Männer Opfer der sogenannten "Romance-Scammer"-Betrugsmasche.

Die angeblichen Frauen gaben vor, aus unterschiedlichsten Gründen auf das Geld der Männer angewiesen zu sein. (Symbolbild)  © 123rf/megaflopp

Wie das Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld bekannt gab, wurden Ende letzten Jahres beziehungsweise vor wenigen Tagen zwei Männer von angeblichen Frauen via Social Media angeschrieben. Den Tätern gelang es, regen Kontakt aufrechtzuerhalten, so das Vertrauen der Männer zu gewinnen und ihnen schließlich wegen skurrilster Vorwände das Geld aus der Tasche zu locken.

So gaukelten sie den Betroffenen unter anderen vor, dass sie wegen eines Unfalls oder aufgrund von Krankheit dringend auf ihre finanzielle Unterstützung angewiesen seien. "Auch vor einer vermeintlichen Entführung oder gar Verhaftung an einem Flughafen im Ausland schreckten sie nicht zurück", erklärte die Behörde.

Obwohl es weder bei dem 40-jährigen noch bei dem 54 Jahre alten Betrogenen zu einem persönlichen Treffen oder gar Telefonat gekommen war, überwiesen sie den vermeintlich Hilfsbedürftigen insgesamt fast 10.000 Euro.

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In beiden Fällen habe die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

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Wie man sich vor Romance-Scamming schützen kann

Die Polizei rät, keinesfalls Geld zu überweisen und sich im Zweifelsfall bei der Behörde zu melden. (Symbolbild)  © 123rf/nx123nx

Beide Männer waren Opfer des sogenannten "Romance-Scammings", also des Vorgaukelns von Liebe geworden.

In derartigen Fällen rät die Polizei, den Namen und das Bild der jeweiligen Person mit dem Zusatz "Scammer" zu recherchieren. Zudem sollte man keinesfalls auf Forderungen in den sozialen Netzwerken eingehen oder sogar Geld senden.

Des Weiteren sei es hilfreich, jegliche Mails und Chatverläufe zu speichern, um sie im Notfall der Behörde vorweisen zu können.

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Solltet Ihr Bedenken haben, brecht den Kontakt ab und informiert die Polizei.

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