Blockade vor Rheinmetall in Berlin: Aktivisten kleben sich fest

Berlin - Rund 100 propalästinensische Demonstranten haben am Donnerstagmorgen versucht, die Zufahrt zum Berliner Firmengelände des Rheinmetall-Konzerns in Wedding zu blockieren.

Die Gruppe "Peacefully Against Genocide" wirft Rheinmetall vor, mit Waffenlieferungen an Israel zur Fortführung des Krieges in Gaza beizutragen.  © Sebastian Gollnow/dpa

Nach Angaben der Polizei konnte die Blockade verhindert werden. Die Einsatzkräfte stellten die Identitäten von 60 Personen fest.

Bei dem Einsatz kam es zu Auseinandersetzungen, bei denen zwei Demonstranten festgenommen und zwei Polizisten verletzt wurden.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete, beteiligten sich rund 40 Unterstützer der Gruppe "Peacefully Against Genocide" (deutsch: "Friedlich gegen Völkermord") an der Aktion. Einige Teilnehmer hätten sich auf der Straße festgeklebt.

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Auch auf dem Instagram-Kanal der Aktivisten wurden Aufnahmen der Protestaktion veröffentlicht.

Zu den Teilnehmern zählte nach eigenen Angaben auch Anja Windl (29), die unter anderem durch Aktionen der Klimabewegung bekannt wurde und wegen ihrer auffälligen langen blonden Haare den Spitznamen "Klima-Shakira" trägt. Auf ihren eigenen Kanälen veröffentlichte sie bereits im Juni Aufnahmen einer ähnlichen Aktion vor der Einfahrt des Rüstungsunternehmens.

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Die Gruppe bezeichnete die Aktion als Auftakt mehrtägiger Proteste in Berlin. Diese richten sich nach Angaben der Aktivisten gegen die deutsche Unterstützung Israels sowie gegen eine von ihnen behauptete "Mittäterschaft am Völkermord in Palästina".

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