Kulmbach - Im oberfränkischen Kulmbach waren Reifendiebe am vergangenen Wochenende offenbar besonders motiviert. Sie haben von parkenden Autos mehrere Radsätze im Gesamtwert von etwa 25.000 Euro abmontiert und mitgehen lassen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und hofft auf mögliche Zeugen, die zwischen Samstagabend und Montagmorgen etwas beobachtet haben.
Alle Fahrzeuge befanden sich laut Angaben auf dem Gelände eines Kulmbacher Autohauses in der Albert‑Ruckdeschel‑Straße.
Dort haben die Täter einen Metallzaun durchgeschnitten und gelangten so in den abgesperrten Bereich.
"Dort bockten sie vier abgestellte Autos auf, demontierten die Räder samt Felgen und flohen mit diesen", teilt das Polizeipräsidium Oberfranken mit.
"An einem fünften Pkw lösten die Unbekannten lediglich die Radschrauben, ohne die Räder zu stehlen. Möglicherweise fühlten sie sich zwischenzeitlich gestört."
Neben der Beute entstand zudem ein Sachschaden von rund 15.000 Euro. Wer Hinweise geben kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kripo Bayreuth telefonisch unter 0921/506-0 zu melden.