Elfjähriger flüchtet auf Hoverboard vor Polizei - Vater des Jungen weist Vorwürfe zurück

Berlin - In Berlin-Reinickendorf ist ein elfjähriger Junge am Samstag auf einem Hoverboard mit rund 15 km/h vor der Polizei geflüchtet. Ein Beamter hat sich dabei verletzt.

Mit diesem Hoverboard versuchte der Elfjährige vor der Polizei zu fliehen.  © Facebook/ Polizei Berlin

Nach dem tödlichen E-Scooter-Unfall am Buckower Damm in Neukölln, bei dem eine 14-Jährige ums Leben kam, führte die Polizei in Reinickendorf einen gezielten Schwerpunkteinsatz durch, wie sie bei Facebook bekannt gab.

Zwei Zivilstreifen sind auf den Elfjährigen aufmerksam geworden. Erst wenige Tage zuvor hatte der Junge das Hoverboard zum Geburtstag von seinem Vater bekommen. Mit rund 15 km/h flitzte er zwischen den Spielplätzen umher.

Als die Beamten den Jungen kontrollieren wollten, flüchtete er. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf. Dabei verletzte sich ein Beamter am Knie und musste seinen Dienst abbrechen. Der Elfjährige konnte dennoch gestoppt werden.

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Auf Facebook reagierte der Vater des Elfjährigen auf den Beitrag der Polizei. Sein Sohn habe die Zivilbeamten nicht als Polizisten erkannt. Ein Kind bekomme in so einer Situation zunächst Angst und suche erst den Kontakt zu seinen Eltern, bevor es mit Fremden spricht. Dass sich ein Beamter verletzt habe, hätten sie nicht mitbekommen.

"Der Artikel entspricht jedoch nicht dem, was vorgefallen ist. Aufgepeppt für Social Media", hieß es weiter.

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"Der Beitrag sollte niemanden bloßstellen - schon gar kein Kind oder seine Familie. Ziel war vor allem Prävention", antwortete die Polizei. Sie hätte den Beitrag auf Grundlage der ihnen vorliegenden Einsatzlage und der dokumentierten Feststellungen gepostet.

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