Großeinsatz bei Köln: Gefahr für Anwohner - Feuerwehr mit dringlichem Rat

Hürth - Auf dem Gelände einer Firma in Hürth-Kalscheuren bei Köln kommt es derzeit zu einem Großeinsatz. Die Lage für die Bevölkerung ist ernst.

In Hürth-Kalscheuren bei Köln brennt seit dem Mittag eine große Lagerhalle.
In Hürth-Kalscheuren bei Köln brennt seit dem Mittag eine große Lagerhalle.  © Jan Ohmen

Wie die Feuerwehr mitteilte, stehen seit Montagmittag (etwa 12.30 Uhr) zwei große Lagerhallen in Vollbrand.

Erst gegen 18.20 Uhr gab die Stadt vorläufig Entwarnung: Die Flammen seien unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten laufen jedoch weiter.

Weil sich in dem Gebäude offenbar zahlreiche unterschiedliche Materialien befanden, unter anderem große Mengen Verpackungen, ließ die Feuerwehr Hürth zusätzliche Einsatzkräfte aus Brühl, Wesseling und Kerpen nachrücken. Teile des Gebäudes sind inzwischen eingestürzt.

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In Zuge dessen kommt es immer noch zu erheblicher "Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag". Gesundheitliche Beeinträchtigungen können in diesem Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden.

Anwohner sollen sich in geschlossene Räume begeben und Fenster und Türen schließen. Auch Klima- und Lüftungsanlagen sollten abgeschaltet werden, wie es weiter heißt.

Während die Feuerwehr gegen die Flammen kämpft, sollen Anwohner dringend Fenster und Türen geschlossen halten.
Während die Feuerwehr gegen die Flammen kämpft, sollen Anwohner dringend Fenster und Türen geschlossen halten.  © Patrick Schüller

Auswirkungen bis nach Köln: Warn-App NINA löst aus

Die Kameraden gehen unter anderem auch mithilfe einer Drehleiter gegen die Flammen vor.
Die Kameraden gehen unter anderem auch mithilfe einer Drehleiter gegen die Flammen vor.  © Sebastian Klemm

Bei Rauchniederschlag handelt es sich um Ascheteilchen (oder Ruß), die nach einem Feuer durch die Luft fliegen und sich in der Umgebung ablagern. Das Einatmen dieser Teilchen kann ebenfalls gesundheitsschädlich sein.

Der Wind trägt den Rauch vorwiegend in Richtung Kölner Stadtgebiet. Die Löscharbeiten sollten nach Angaben der Feuerwehr bis in die Abendstunden andauern.

Die Gefahr wurde von den Sicherheitsbehörden als schwerwiegend eingestuft. Die Lage sei definitiv ernst zu nehmen. Auch die Warn-App NINA löste aus.

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Zudem wird darum gebeten, für weitere Informationen das Radio eingeschaltet zu lassen und gegebenenfalls die Nachbarn zu warnen.

Zur Brandursache lagen zunächst keine Erkenntnisse vor.

Erstmeldung am 26. Januar um 14.15 Uhr, Update um 20.25 Uhr.

Titelfoto: Jan Ohmen

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