Große Suchaktion in der Börde: Hubschrauber mehrfach im Einsatz
Wellen/Eilsleben - Am Sonntag musste die Polizei im Landkreis Börde bei mehreren Einsätzen mit einem Hubschrauber ausrücken.
Bereits am Vormittag wurden die Beamten des Polizeireviers Börde über einen Vermissten in Eisleben informiert.
Ein 53-Jähriger hatte seinen 62-jährigen Bruder als verschwunden gemeldet. Dieser galt als geistig eingeschränkt und benötigte dringend Medikamente.
Zum Zeitpunkt der Meldung fehlte bereits seit drei Tagen jede Spur von dem Gesuchten. Aus diesem Grund setzte die Polizei bei den Suchmaßnahmen einen Fährtenspürhund und einen Polizeihubschrauber ein.
Wenig später konnte der leicht verletzte 62-Jährige aufgefunden und an seinen Bruder übergeben werden.
Der zweite Hubschraubereinsatz ereignete sich gegen 17.30 Uhr in Wellen. Hier hatte ein 35-Jähriger nach einem Familienstreit die Wohnung verlassen. Laut seiner Partnerin soll sich der Mann zu diesem Zeitpunkt in einem emotionalen Ausnahmezustand befunden haben.
"Da eine Eigengefährdung zu diesem Zeitpunkt nicht auszuschließen war, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen veranlasst", so ein Sprecher der Polizei. Hierfür wurde ein Hubschrauber der Bundespolizei hinzugezogen.
Der Betroffene konnte wenige Stunden später in der Nähe einer Autobahnraststätte festgestellt werden. Ein Notarzt konnte eine Eigengefährdung des 35-Jährigen ausschließen.
Titelfoto: Armin Weigel/dpa
