Hund am Hauptbahnhof misshandelt: Polizei greift ein und nimmt Mann fest

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Essen - Schockierende Szenen am Essener Hauptbahnhof (NRW): Ein Mann ging brutal auf seinen eigenen Hund los. Die Bundespolizei musste einschreiten.

Die Tierquälerei ereignete sich auf einem Bahnsteig am Essener Hauptbahnhof. (Archivfoto)
Die Tierquälerei ereignete sich auf einem Bahnsteig am Essener Hauptbahnhof. (Archivfoto)  © Roland Weihrauch/dpa

Laut Polizei beobachteten Einsatzkräfte am Mittwochabend gegen 19.45 Uhr die Situation über die Videoüberwachung. Auf einem der Bahnsteige fiel ihnen ein 49-Jähriger auf, der völlig außer Kontrolle wirkte.

Der Mann warf einfach seinen Koffer die Treppe hinunter, während sein Hund unangeleint durch den Bahnhof lief. Kurz darauf eskalierte die Lage: Er packte das Tier an den Vorderbeinen, hob es hoch und ließ es plötzlich fallen.

Mit seiner Faust soll der 49-Jährige anschließend dem völlig eingeschüchterten Hund in die Seite geschlagen haben. Danach riss er ihm gewaltsam das Maul auf.

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Die Polizei reagierte sofort und war schnell vor Ort. Doch statt Einsicht zu zeigen, reagierte der Mann aggressiv.

Ein Blick in seine Geldbörse verriet mehr: Denn als er diese versuchte zu öffnen, fiel ein Päckchen mit Drogen heraus. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten außerdem ein Messer.

Polizei bringt Hund in Sicherheit

Völlig verängstigt: Die Beamten brachten den Hund in ein Tierheim, wo sich nun um ihn gekümmert wird.
Völlig verängstigt: Die Beamten brachten den Hund in ein Tierheim, wo sich nun um ihn gekümmert wird.  © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Für die Beamten war sofort klar: Der 49-Jährige kommt mit zur Wache. Das passte dem Tierquäler aber gar nicht. Immer wieder beleidigte er die Einsatzkräfte, trat gegen Türen und ging schließlich auf das Polizeiauto los.

Erst unter Zwang konnte der Randalierer endlich unter Kontrolle gebracht werden. Sogar bei einem späteren Krankenhaus-Check bedrohte er die Polizisten weiter.

Auch vor der Wache beruhigte sich die Lage nicht: Dort verteilte er Müll und musste unter massivem Widerstand in Gewahrsam genommen werden.

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Für den Hund gibt es immerhin ein gutes Ende: Wegen der Misshandlungen wird er in Absprache mit der Stadt in Sicherheit gebracht und an ein Tierheim übergeben.

Der 49-Jährige hat jetzt gleich mehrere Anzeigen am Hals, unter anderem wegen Tierquälerei, Drogenbesitz, Waffenverstoß und Widerstand gegen die Polizei.

Titelfoto: Bildmontage: Roland Weihrauch/dpa,Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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