Kampf den Kinderpornos: Kripo durchsucht mehrere Wohnungen im Raum Ingolstadt

Ingolstadt - Am Mittwoch hat die Kriminalpolizei Ingolstadt bis in die Abendstunden mehrere Privatwohnungen durchsucht. Die Razzia fand im Rahmen des Kampfes gegen Kinderpornos statt.

An den Einsätzen waren mehr als 40 Polizeibeamte beteiligt. Nun müssen knapp 40 Datenträger ausgewertet werden.
An den Einsätzen waren mehr als 40 Polizeibeamte beteiligt. Nun müssen knapp 40 Datenträger ausgewertet werden.  © Peter Steffen/dpa

Dabei war nicht nur das Stadtgebiet Ingolstadt, sondern auch Gebäude in den Landkreisen Pfaffenhofen an der Ilm, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt betroffen.

Es handle sich um voneinander unabhängige Strafverfahren. Gemeinsam haben diese Durchsuchungen, dass sie wegen des Verdachts des "Besitzes und der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie sowie des sexuellen Missbrauchs von Kindern" durchgeführt wurden.

Derartige Aktionen finden regelmäßig statt, um die Verbreitung solcher Filme und Bilder aufzuhalten.

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"So wurden auch gestern wieder zahlreiche Beweismittel sichergestellt, darunter 37 Datenträger, deren Auswertung der Speicherdaten mehrere Monate in Anspruch nehmen werden", teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Donnerstag mit.

Und weiter: "Insgesamt wurden 19 Objekte mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei Nürnberg angefahren, dabei konnten 16 Tatverdächtige im Alter zwischen 15 und 70 Jahren angetroffen werden."

Die Polizei teilt bewusst offensiv derartige Razzien mit, damit sich die Straftäter in der vermeintlichen Anonymität des Internets nicht mehr in Sicherheit wiegen und digitale Taten unterlassen.

Titelfoto: Peter Steffen/dpa

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