Kontrollen zum "Car-Freitag" in NRW: Polizei deckt erneut unzählige Verstöße auf

Von Rabea Gruber

Düsseldorf - Zum sogenannten "Car-Freitag" hat die Polizei in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen wieder Autos und deren Fahrer kontrolliert.

Polizisten kontrollieren am "Car-Freitag" getunte Fahrzeuge auf der Königsallee in Düsseldorf.
Polizisten kontrollieren am "Car-Freitag" getunte Fahrzeuge auf der Königsallee in Düsseldorf.  © Roberto Pfeil/dpa

Dabei sind die Einsatzkräfte insbesondere gegen zu schnelles Fahren, illegales Tuning und nicht erlaubte Umbauten an den Fahrzeugen vorgegangen.

In Düsseldorf wurden an der Flaniermeile "Kö" mehr als 130 Autos und Personen kontrolliert. Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer habe die Kontrollen positiv und gelassen aufgenommen, teilte die Polizei mit.

Fünf Wagen seien in der Innenstadt sichergestellt worden. Bei Geschwindigkeitskontrollen seien gleich 1462 Verstöße registriert worden. Zur Bilanz der Einsatzkräfte zählten außerdem fünf Strafanzeigen, 39 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 43 Verwarngelder.

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Im Rhein-Kreis Neuss wurden laut Polizei 67 Fahrzeuge sowie 82 Personen kontrolliert. "Insgesamt stellte die Polizei 48 Verkehrsverstöße fest, davon 39 wegen technischer Veränderungen", teilten die Beamten mit. Zwölf Fahrzeuge seien sichergestellt worden.

Zwei manipulierte französische Sportwagen stellte die Polizei im Kreis Euskirchen sicher. Im Laufe des Tages erhoben die Einsatzkräfte 74 Verwarngelder und stellten 58 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

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Auch in diesem Jahr stellten die Beamten wieder etliche Verstöße an den Fahrzeugen fest.
Auch in diesem Jahr stellten die Beamten wieder etliche Verstöße an den Fahrzeugen fest.  © Roberto Pfeil/dpa

Die Polizei im Kreis Viersen stellte bei Kontrollen 82 Geschwindigkeitsverstöße und 25 Verkehrsordnungswidrigkeiten fest, von denen fünf einen klaren Bezug zur Tuningszene hätten.

Zudem erwischten die Beamten einen 20-Jährigen ohne gültigen Führerschein, der den Wagen seines Vaters wohl ohne dessen Wissen genommen hatte.

Im Kreis Wesel wurden fast 340 Fahrerinnen und Fahrer wegen zu hoher Geschwindigkeit gestoppt, davon lagen laut Polizei 17 Fahrer mehr als 21 Kilometer pro Stunde über der erlaubten Geschwindigkeit.

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An bekannten Treffpunkten in Gelsenkirchen sei es diesmal nicht zu größeren Treffen gekommen, teilte die Polizei mit.

Auch im Kreis Mettmann seien nur einzelne Autos an den bekannten Parkplätzen kontrolliert worden, hieß es. Allerdings seien im Kreis 138 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt worden.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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