Nach Großbrand in muslimischem Gebetsraum: Tatverdächtiger war Behörde bereits bekannt
Oberharz am Brocken - Nach dem Brand eines muslimischen Gebetsraums in Oberharz am Brocken (Sachsen-Anhalt) im September wurden die Ermittlungen abgeschlossen. Das ist das Ergebnis.
Wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Henriette Quade (41, fraktionslos) hervorgeht, wird die Ermittlungsakte nun an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Während der Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung wurden von den Beamten zwei Tatverdächtige festgestellt.
Diese stehen im Verdacht, im September 2025 im Ortsteil Hasselfelde einen Gebetsraum in Brand gesetzt zu haben.
Damals waren etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mindestens 100.000 Euro.
Die Straftat wurde der politisch motivierten Kriminalität und dort dem Phänomenbereich rechts zugeordnet. Einer der Tatverdächtigen soll der Verfassungsschutzbehörde bereits bekannt gewesen sein.
Titelfoto: Matthias Bein/dpa
