Nächtliche Ruhestörung der tierischen Art: Polizei schreitet zur Tat

Penzlin (Mecklenburgische Seenplatte) - Plötzlich zerrissen markerschütternde Schreie die nächtliche Ruhe in einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, doch was war passiert?

Der Schwan ist im Scheinwerferlicht des Streifenwagens gemütlich zu einem Feld gewatschelt.  © Polizeipräsidium Neubrandenburg

Mehrere Anwohner des Penzliner Ortsteils Groß Flotow beschwerten sich in der Nacht zu Freitag gegen 2 Uhr per Telefon auf der Wache in Waren über die nächtliche Ruhestörung, wie die Polizei mitteilte.

Da es zu dem Zeitpunkt ruhig im Revier zuging, wurde eine Streife losgeschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Übeltäter war aber kein betrunkener Anwohner, sondern ein tierischer Querulant.

Ein Schwan lief an der Dorfkirche wild umher und schrie. Er soll sogar bei einem Flugversuch in einen Baum gestürzt sein. Als Ursache führte die Behörde Nebel an, der die Sicht des Wasservogels offenbar derart einschränkte, dass er in Panik geriet.

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Auch aus diesem Grund wirkte das Tier auf die eingesetzten Beamten aggressiv, sodass sie sich ihm lieber nicht zu Fuß näherten. Allerdings schien den Vogel bereits das Scheinwerferlicht des Einsatzfahrzeugs zu beruhigen.

Seine Gemütslage verbesserte sich zusehends und schließlich watschelte er neugierig auf das Auto zu. Nachdem er das Wageninnere mit langem Hals durch die Windschutzscheibe in Augenschein genommen hatte, schien er sich sicher zu fühlen.

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So konnten die Einsatzkräfte den Schwan mit dem Streifenwagen zu einem nahe gelegenen Feld geleiten, wo er sich schließlich beruhigt niederließ. Ente gut, alles gut.

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