Polizei entdeckt Pannenauto auf der A14: Kontrolle bringt Überraschendes ans Licht

Osterweddingen - Auf der A14 bei Osterweddingen (Landkreis Börde) wurde die Polizei in der Nacht auf Montag auf ein liegen gebliebenes Auto aufmerksam. Bei der Überprüfung deckten die Beamten mehrere Verstöße auf.

Am Pannenauto waren gestohlene Kennzeichen montiert. (Symbolfoto)  © Daniel Karmann/dpa

Die Streife entdeckte den Wagen gegen 2.15 Uhr auf dem Verzögerungsstreifen zum Parkplatz Sülzegrund. Vor der Überprüfung wurde der Ford zunächst aus der Gefahrenzone in eine Parkbucht transportiert.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die am Wagen angebrachten Kennzeichen bereits am 1. Mai als gestohlen gemeldet worden waren. Der Ford war zudem bereits seit mehr als drei Jahren außer Betrieb gesetzt, so die Polizeiinspektion Magdeburg.

Als die beiden Insassen, ein 61-Jähriger und ein 59-Jähriger, überprüft wurden, nahmen die Polizisten einen deutlichen Alkoholgeruch bei den beiden wahr.

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Ein Atemalkoholtest ergab beim jüngeren Beifahrer einen Wert von 2,17 Promille. Der 61-jährige Mann, der im Verdacht steht, das Fahrzeug geführt zu haben, verweigerte diesen. Später stellte sich heraus, dass er nicht über eine gültige Fahrerlaubnis verfügt.

Statt sein Fehlverhalten zuzugeben, gaben die Beschuldigten jedoch an, dass eine dritte Person, die sich nicht mehr vor Ort befand, den Wagen geführt haben soll. Das Fahrzeug sowie weitere Spurenträger wurden zur Beweissicherung beschlagnahmt, erklärte eine Sprecherin der Polizeiinspektion.

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Gegen den 61-Jährigen wurden unter anderem Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

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