Randalierer greift Passanten und Polizisten an: Beamter dienstunfähig

München - Im Stadtteil Maxvorstadt ist am Samstagmorgen ein 39-Jähriger aus Baden-Württemberg ausgerastet. Er griff erst einen Passanten an, dann Polizisten. Vier Beamte wurden bei dem Einsatz in München verletzt.

Die Polizeibeamten legten dem Beschuldigten laut eigenen Angaben Hand- und Fußfesseln an. Dennoch gab es mehrere Verletzte. (Symbolbild)
Die Polizeibeamten legten dem Beschuldigten laut eigenen Angaben Hand- und Fußfesseln an. Dennoch gab es mehrere Verletzte. (Symbolbild)  © Carsten Rehder/dpa

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, gingen gegen 6.30 Uhr mehrere Notrufe wegen der randalierenden Person ein.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte den 39-jährigen Beschuldigten. Er hatte einen 38-Jährigen zuvor bedroht, beleidigt und geschlagen. Außerdem zerriss er ihm das T-Shirt.

Der Tatverdächtige verhielt sich laut Polizei "sehr auffällig", schrie zusammenhanglose Dinge und konnte nicht beruhigt werden. Überdies versuchte er immer wieder, wegzukommen.

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"Nachdem die Beamten ihn bei einem erneuten Entfernungsversuch festhielten, leistete er massiven Widerstand. Zudem trat er mit den Füßen gegen die Polizeibeamten", teilte das Polizeipräsidium München mit.

Mehrere Beamte mussten ihn schließlich fixieren und fesseln. Vier Polizisten erlitten bei der Auseinandersetzung Verletzungen, einer von ihnen war danach nicht mehr dienstfähig.

Der Mann setzte seinen Widerstand auch auf der Dienststelle fort. Weil sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechterte, wurden auch die Rettungskräfte alarmiert. Der 39-Jährige kam in eine Klinik. Die Kripo übernahm die Ermittlungen.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa

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