Spektakulärer Einbruch in Sparkasse: Durch dieses Chaos haben sich die Ermittler gewühlt
Gelsenkirchen - Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei erstmals Bilder aus dem verwüsteten Tresorraum veröffentlicht.
Die am Montagnachmittag von der Polizei Gelsenkirchen veröffentlichten Aufnahmen zeigen eine Spur der Verwüstung, durch die sich die Beamten im Zuge der Ermittlungen wühlen mussten. Vom Boden ist dabei nichts zu sehen, überall liegen leere Kisten und Dokumente.
Die Spurensicherung wurde derweil abgeschlossen. Eines der Bilder zeigt, wie der Tresorraum nun wieder etwas ordentlicher ausschaut.
Im Zuge der Arbeiten haben die Einsatzkräfte dabei über 50.000 Gegenstände katalogisiert. Die Polizei verwahrt diese derzeit sicher und will sie zu einem "späteren Zeitpunkt" wieder an ihre Besitzer aushändigen.
Während die Täter, die Ende Dezember mit einem Bohrer die Wand zum Tresorraum durchbrochen hatten, weiterhin unbekannt sind, gehen die Ermittler derzeit rund 600 Hinweisen nach. Allein in der vergangenen Wochen wurden bereits rund 1200 betroffene Inhaber eines aufgebrochenen Schließfaches befragt. Weitere Vernehmungen von Geschädigten stehen noch aus.
Die Polizei verwies am Montag deshalb erneut auf die eingerichtete Hotline, bei der sich Geschädigte melden können: 02093651661. Weiterhin bittet die Polizei zudem um Zeugenhinweise: 02093658112.
Die betroffene Sparkassen-Filiale hat unterdessen wieder geöffnet: "Die Filiale Buer ist wieder wie gewohnt für Sie da – ob Geldgeschäfte an der Kasse, Anliegen im Servicebereich oder Beratungsgespräche", schrieb sie auf ihrer Website.
Erstmeldung vom 9. Februar, 16.45 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 17.46 Uhr.
Titelfoto: Bildmontage: Polizei Gelsenkirchen
