Taucher finden Leck-Stelle nicht: Frachtschiff nach Wassereinbruch im Fürther Hafen gesichert
Fürth - Im mittelfränkischen Landkreis Fürth ist am Mittwochnachmittag Wasser in ein Frachtschiff auf dem Main-Donau-Kanal eingedrungen. Das Schiff liegt inzwischen sicher im Fürther Hafen – verletzt wurde niemand.
Nach Angaben der Polizei war der Frachter gegen Mittwoch, 16.50 Uhr, von Nürnberg kommend in Richtung Bamberg unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache undicht wurde.
Streifen der Polizeiinspektion Fürth machten im vorderen Bereich eine mögliche Schadstelle aus.
Taucher der Feuerwehr suchten die Außenhaut des 102 Meter langen Schiffs ab, konnten das Leck aber bislang nicht eindeutig lokalisieren.
Zeitweise sperrten die Einsatzkräfte den Kanal für den Schiffsverkehr, später wurde die Strecke wieder freigegeben. Rund um das Schiff brachten die Kräfte vorsorglich eine Ölsperre aus, der Frachter liegt aktuell sicher vertäut im Hafen.
"Um das Leck zu orten und die Ursache zu klären, wird das 1806 Tonnen schwere Frachtschiff am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr vollständig entladen", teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Donnerstag mit.
Zusätzlich wird ein Gutachter hinzugezogen. Nach aktuellem Stand besteht keine Gefahr – die Wasserschutzpolizei hat die Untersuchungen übernommen.
Titelfoto: NEWS5 / David Oßwald
