Sprengstoff-Fund in BMW-Limousine: Kontrolliere Sprengung auf A3

Wiesent - Nach dem Fund verdächtiger Gegenstände in einem Auto haben Ermittler eine kontrollierte Sprengung durchgeführt. Die Objekte seien für einen Transport nicht sicher genug gewesen, hieß es. Daher hätte man sich zu diesem Schritt entschieden.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle haben Beamte in einer BMW-Limousine "sprengstoffverdächtige Gegenstände" festgestellt.
Bei einer routinemäßigen Kontrolle haben Beamte in einer BMW-Limousine "sprengstoffverdächtige Gegenstände" festgestellt.  © NEWS5 / Lars Haubner

Zuvor hatten in der Nacht auf Freitag Polizeibeamte bei einer Kontrolle im Oberpfälzer Landkreis Regensburg "sprengstoffverdächtige Gegenstände" festgestellt. Die A3 war seitdem gesperrt.

Die Fahrzeugführerin der schwarzen BMW-Limousine und ein männlicher Beifahrer seien vorläufig festgenommen worden.

Laut des Pressedienstes "News5" soll es sich um ein Mietfahrzeug handeln.

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Nach Polizeiangaben seien die beiden Insassen gegen 2 Uhr morgens im Bereich der Anschlussstelle Wiesent und Wörth an der Donau kontrolliert worden.

"Zur Gefahrenabwehr wurde die A3 zwischen den Anschlussstellen Rosenhof und Wiesent in Fahrtrichtung Passau sowie ab der Anschlussstelle Tiefenthal in Fahrtrichtung Nürnberg voll gesperrt", teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit.

Die Maßnahmen haben erhebliche Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr. Gegen 5.50 Uhr wurde das abgesperrte Gebiet sogar noch einmal um 500 Meter weiter ausgeweitet.

Spezialisten des Bayerischen LKA bereits vor Ort

Zahlreiche Einsatzkräfte sind nach dem mutmaßlichen Sprengstofffund stundenlang auf der A3 im Einsatz.
Zahlreiche Einsatzkräfte sind nach dem mutmaßlichen Sprengstofffund stundenlang auf der A3 im Einsatz.  © NEWS5 / Lars Haubner

"Der Verkehr wird bei der Anschlussstelle Rosenhof in Fahrtrichtung Passau ausgeleitet. In der Fahrtrichtung Nürnberg wird ab der Anschlussstelle Kirchroth ausgeleitet", hieß es in einem Update gegen 7.20 Uhr.

Die Beamten seien mit einer hohen Anzahl an Einsatzkräften vor Ort und sichern den Bereich weiträumig ab.

Zu den Identitäten, Absichten und möglichen Hintergründen der beiden Festgenommenen gibt es keine konkreten Informationen.

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Auch liegen aktuell noch keine Hinweise vor, ob ein terroristischer Zusammenhang besteht oder ob andere Motive in diesem Fall eine Rolle spielen. Nach derzeitiger Einschätzung habe es sich um Sprengstoff handelt. Derzeit ist auch noch nicht öffentlich bekannt, wo genau der verdächtige Fund aufbewahrt gewesen ist.

Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamt unterstützten die Maßnahmen in dem betroffenen Bereich. Die Autobahn bleibe vorläufig weiter gesperrt.

Originalmeldung: 8.39 Uhr. Letzte Aktualisierung: 9.46 Uhr.

Titelfoto: NEWS5 / Lars Haubner

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