Verfolgungsjagd durch ganz Sachsen endet an Hauswand: Autodieb verletzt unter Drogen Polizeibeamten!

Torgau/Weißwasser - Eine waghalsige Verfolgungsjagd endete für einen Autodieb (23) in der Nacht zu Freitag im Krankenhaus!

Ein 23-jähriger Autodieb hat sich in der Nacht zu Freitag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Sachsen geliefert. (Symbolbild)
Ein 23-jähriger Autodieb hat sich in der Nacht zu Freitag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Sachsen geliefert. (Symbolbild)  © chris77ho/123RF

Wie TAG24 vonseiten der Polizei erfuhr, hatte der Pole gegen 2.20 Uhr in Torgau einen Skoda SUV geknackt und sich damit davongemacht. Noch in der Elbestadt fiel der Wagen jedoch einer Polizeistreife auf.

"Die Beamten wollten eine Kontrolle durchführen. Daraufhin flüchtete der Fahrer jedoch über die B183 in Richtung Bad Liebenwerda und sie verloren den Kontakt", erklärte Polizeisprecherin Josephin Sader.

Gegen 3.15 Uhr dann der nächste Kontakt - allerdings nicht mehr in Nordsachsen, sondern im 120 Kilometer entfernten Schleife in der Oberlausitz. Diesmal versuchten Beamte der Polizeidirektion Görlitz den Skoda anzuhalten, woraufhin eine Verfolgungsjagd entbrannte.

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Mit bis zu 180 Stundenkilometern soll der Autodieb versucht haben, seine Verfolger abzuschütteln.

Autodieb versucht, schwer verletzt zu flüchten

Auf der Berliner Straße in Weißwasser dann das Unglück: Als der 23-Jährige links abbiegen wollte, geriet der Skoda von der Fahrbahn und krachte mit der rechten Seite gegen eine Hauswand. Der Aufprall war so heftig, dass direkt die rechte hintere Tür des Wagens abgerissen wurde.

Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, versuchte aber trotzdem noch, den Beamten zu entkommen. Als diese ihn schließlich zu fassen bekamen, verletzte er einen der Polizisten noch leicht.

Der 23-Jährige wurde zunächst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Drogentest schlug auch noch positiv auf Crystal Meth an.

Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei mit rund 29.000 Euro.

Titelfoto: chris77ho/123RF

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