Glauchau - Das hätte böse ausgehen können: Unbekannte haben die Hinterreifen von zwei Vereinsbussen des VfB Empor Glauchau (Landkreis Zwickau) zerstochen. Während die Polizei ermittelt, ist Vereins-Chef Patrick Jahn (36) frustriert. Es ist nicht der erste Vorfall bei den Kickern.
Was war passiert? Laut Zwickauer Polizeidirektion hatten Vandalen vom 23. auf den 24. Juli auf dem Vereinsgelände an der Meeraner Straße in Glauchau "auf unbekannte Art und Weise das hintere rechte Rad eines VW-Transporters zerstochen", so die Ordnungshüter auf TAG24-Nachfrage.
Bei dem anderen Transporter wurde ebenfalls ein hinterer Reifen zerstochen. Dieser konnte allerdings wieder aufgepumpt werden.
Der Vorfall ist für Vereinspräsident Patrick Jahn "frustrierend".
Zudem: "Das ist ein Schlag ins Gesicht für das Ehrenamt." Der Anschlag treffe besonders die Vereinsmitglieder, weil sie neben ihren beruflichen Verpflichtungen den VfB ehrenamtlich betreuen.
Glück im Unglück: Die defekten Reifen fielen Betreuern auf, als sich der Verein gerade auf dem Weg zu einem Auswärtsspiel machte.
Anhand der Einstichgröße vermutet Jahn, dass die Reifen mit einem Schraubendreher aufgestochen wurden. Der Sachschaden beträgt rund 1000 Euro.
Busse beim nächsten Auswärtsspiel wieder im Einsatz
Brisant: Damit können zwei von drei Bussen vorerst nicht genutzt werden.
Bereits im Februar verwüsteten Unbekannte das Vereinsheim und stahlen Bargeld.
Noch ist unklar, wer hinter der Reifen-Attacke steckt. "Feinde haben wir nicht", erklärt Patrick Jahn.
Ob es gezielte Anschläge auf den Verein sind oder die Sachbeschädigung eine von mehreren zeitgleichen Taten in der Region ist, kann nicht gesagt werden.
Trotz der Reifen-Attacke sollen beide Busse am kommenden Wochenende fürs nächste Auswärtsspiel zur Verfügung stehen.