Razzia im "Pascha": Es geht um diesen Fall!

Köln - Razzia in Deutschlands größtem Bordell: dem Pascha! Am gestrigen Donnerstagabend haben Ermittler des Finanzamts die Räumlichkeiten durchsucht. Es geht um den Verdacht der Steuerhinterziehung.

So wie hier auf dieser älteren Aufnahme war das Pascha auch am gestrigen Donnerstag wieder unter Aufsicht der Polizei.
So wie hier auf dieser älteren Aufnahme war das Pascha auch am gestrigen Donnerstag wieder unter Aufsicht der Polizei.  © Marius Becker/dpa

Über die Ereignisse hatte zuvor BILD berichtet. Die Finanzbeamten sollen demnach gegen 20.30 Uhr mit Unterstützung der Kölner Polizei an dem Laufhaus eingetroffen sein.

Konkret geht es um Geldwäsche, die der gleichen chinesischen Schleuser-Bande zugeschrieben wird, die mittlerweile im Besitz des Bordells sein soll.

Die Gruppe war vor gut einem Monat in die Schlagzeilen geraten, als bekannt wurde, dass die Bande gegen hohe Geldbeträge wohlhabenden Chinesen Aufenthaltstitel für Deutschland besorgt hatte. Gelder in diesem Zusammenhang sollen dann über das Bordell abgewickelt und so unterschlagen worden sein.

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Im Pascha sollen die Kriminellen laut der Zeitung darüber hinaus chinesische Agenten beherbergen, zumindest soll es diesen Spionage-Verdacht laut den Ermittlern geben. Dazu passt, dass die neunte Etage des Bordells seit Längerem für Besuchende geschlossen ist.

Der Betreiber des Pascha, André Wienstroth, äußerte sich auf Anfrage zu den Ermittlungen bisher nicht.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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