Familie will zum Ausflug aufbrechen, dann verschwindet plötzlich der Junge (2)

Le Vernet (Frankreich) - Wo steckt der kleine Émile (2)? Seit dem Wochenende wird das Kind aus Frankreich vermisst. Alle Suchanstrengungen blieben bislang erfolglos.

Der Junge verschwand in einem 125-Einwohner-Dörfchen in Frankreich. (Symbolbild)
Der Junge verschwand in einem 125-Einwohner-Dörfchen in Frankreich. (Symbolbild)  © 123RF/grantotufo

Der Junge verschwand am Samstag gegen 18 Uhr bei einem Besuch seiner Großeltern im südfranzösischen Le Vernet im Département Alpes-de-Haute-Provence.

Die Familie wollte gerade das Haus verlassen und zu einem Ausflug aufbrechen, als sich Émile offenbar aus dem Staub machte. Das erklärte François Balique, Bürgermeister der Gemeinde, gegenüber dem französischen Sender BFMTV.

Zwei Zeugen sollen den Zweijährigen noch auf einer Straße gesehen haben. Da stellt sich die Frage, warum die beiden Personen den Jungen nicht abgefangen haben. Doch der Bürgermeister bekräftigte, dass es in dem 125-Seelen-Ort keine Seltenheit sei, wenn Kinder allein unterwegs sind.

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An ein Verbrechen glaubt derzeit niemand, schließlich würde sich jeder in dem kleinen Örtchen kennen und eine Entführung wäre den Bewohnern aufgefallen. Trotzdem bleibt Émile weiterhin verschwunden.

Ermittler gehen davon aus, dass sich der Junge irgendwo versteckt hat oder im schlimmsten Fall in dem bergigen Gebiet gestürzt sein könnte.

Sprachnachrichten der Mutter über Lautsprecher abgespielt, um Émile zu finden

Die Polizei sucht fieberhaft nach dem kleinen Émile (2).
Die Polizei sucht fieberhaft nach dem kleinen Émile (2).  © Polizei Frankreich

Um den Kleinen möglicherweise aus seinem Versteck zu locken, sollen sogar Sprachnachrichten der Mutter per Lautsprecher abgespielt worden sein.

Laut Bürgermeister würde "jeder Quadratmeter" der Gemeinde von Hunderten Einsatzkräften durchkämmt, jedes einzelne Auto kontrolliert. Von Émile fehlt aber weiterhin jede Spur. Weitere Zeugenaussagen brachten ebenfalls keine Fortschritte.

Aufgrund der extrem hohen Temperaturen ist es möglich, dass der Zweijährige bald dehydrieren könnte, sofern er nicht schnellstmöglich gefunden wird. Je länger das Kind verschwunden bleibt, desto eher könnte auch die Theorie eines Verbrechens in Erwägung gezogen werden.

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Die Suchmaßnahmen dauern an.

Titelfoto: Bildmontage: 123RF/grantotufo, Polizei Frankreich

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