Großbaustelle in Köln: Hier müssen Autofahrer ab Ende Juli mehr Zeit einplanen

Köln - Köln baut um: Die unterirdische KVB-Haltestelle Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West bekommt eine umfassende Sanierung. Ab Ende Juli müssen sich vor allem Autofahrer auf Einschränkungen einstellen.

Wegen der Sanierung am Hans-Böckler-Platz müssen sich Autofahrer in Köln ab Ende Juli auf Einschränkungen einstellen. (Symbolbild)  © Andrea Löbbecke/dpa

Die Haltestelle soll moderner, sicherer und vor allem barrierefreier werden. Dafür startet die Stadt Köln am 20. Juli mit den umfangreichen Arbeiten an der Station.

Unter anderem bekommt die Anlage eine neue Brandschutztechnik und eine modernere Beleuchtung. Außerdem entstehen zwei neue Zugänge: einer an der Venloer Straße und einer im Bereich Stadtgarten.

Auch für den Verkehr hat die Baustelle Folgen. Ab dem 27. Juli wird die Venloer Straße zwischen Spichernstraße und Innerer Kanalstraße für etwa ein halbes Jahr zur Einbahnstraße. Autos können dann nur noch in Richtung Friesenplatz fahren.

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Wer stadtauswärts unterwegs ist, muss eine Umleitung nutzen. Die Stadt rechnet dadurch mit Einschränkungen für Autofahrer.

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KVB-Bahnen fahren weiter

Für Fahrgäste der KVB gibt es aber eine gute Nachricht: Die Bahnen sollen während der gesamten Bauzeit weiter durch die Station fahren.

Neben den neuen Zugängen und der verbesserten Sicherheit werden auch die Bahnsteige angepasst. Zusätzlich wird ein Blindenleitsystem eingebaut, damit sich Menschen mit Sehbehinderung künftig besser orientieren können.

Die Sanierung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Komplett abgeschlossen sein sollen die Arbeiten voraussichtlich erst im Jahr 2029.

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