Nahverkehr in Köln teilweise lahmgelegt: Warum Stadtbahnen am Mittwoch nicht fahren

Von Volker Danisch

Köln - Die Warnstreikwelle im kommunalen Nahverkehr kann auch am Mittwoch (18. März) in einzelnen Städten Auswirkungen auf das Angebot von Bussen und Bahnen haben.

In Köln werden am Mittwoch keine Stadtbahnen fahren.  © Henning Kaiser/dpa

Die Kölner Verkehrs-Betriebe teilten mit, dass an diesem Tag keine Stadtbahnen fahren werden. Fahrzeuge, die auf der Strecke liegen blieben, könnten nicht repariert oder auf die Betriebshöfe abgeschleppt werden, teilte das Nahverkehrsunternehmen KVB zur Begründung mit. 

Der Busbetrieb werde aufrechterhalten, da defekte Busse vom Verkehr umfahren oder von externen Unternehmen abgeschleppt werden könnten, erklärten die Kölner Verkehrs-Betriebe.

Fahrgäste müssten allerdings damit rechnen, dass es zu Unregelmäßigkeiten im Fahrplan kommen könne.

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Die Rheinbahn in Düsseldorf prüft noch, welche Auswirkungen der Warnstreik in Werkstätten am Mittwoch (18. März) auf den Fahrplan hat.

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Rund zehn Prozent der Fahrten fielen in der Vergangenheit aus

Welche Auswirkungen der Streik auf die Rheinbahn in Düsseldorf hat, ist noch nicht absehbar.  © Federico Gambarini/dpa

Die Niederrheinische Verkehrsbetriebe NIAG in Moers gehen davon aus, dass der Warnstreik Auswirkungen haben wird, weil Fahrzeuge dann nicht kurzfristig repariert und betankt werden könnten.

In der Vergangenheit fielen bei entsprechenden Warnstreiks rund zehn Prozent der Fahrten aus.

ver.di NRW bestreikt in dieser Woche zunächst einige Teilbereiche von Nahverkehrsbetrieben. So mussten Fahrgäste am Montag mit Einschränkungen in Kundenzentren rechnen.

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Am Dienstag (17. März) sind die Fahrer zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, sodass vielerorts Bahnen und Busse in den Depots bleiben. Am Mittwoch (18. März) werden Werkstätten bestreikt.

Am Donnerstag (19. März) sind alle Betriebsteile zum Warnstreik aufgerufen. Deshalb bleiben auch am Donnerstag Bahnen und Busse im Depot.

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