Köln - Die Jecken können kommen: Die Stadt Köln steckt mitten in den letzten Vorbereitungen für den Straßenkarneval 2026. Hier erfahrt Ihr alles zum diesjährigen Sicherheits- und Sauberkeitskonzept.
Von Weiberfastnacht (12. Februar) bis Aschermittwoch (18. Februar) rechnet die Stadt wieder mit Hunderttausenden Feiernden auf Straßen und Plätzen.
Damit alles glattläuft, wollen die Verantwortlichen gemeinsam mit Polizei, KVB, Feuerwehr und Ordnungsamt dafür sorgen, dass der Karneval sicher, friedlich und möglichst umweltfreundlich gefeiert wird.
Ein Schwerpunkt liegt erneut auf den bekannten Hotspots. Während sich die Jecken früher vor allem im Zülpicher Viertel drängten, zieht es viele inzwischen auch in die Altstadt und die Südstadt rund um den Chlodwigplatz.
Dort wurde nachgerüstet: mehr Toiletten, mehr Müllcontainer und zusätzliche Sicherheitskräfte. Besonders geschützt werden außerdem die KVB-Gleise, damit die Bahnen möglichst störungsfrei fahren können.
Feiern mit Verantwortung: Das gilt für den Straßenkarneval in Köln
Auch der Jugendschutz steht im Fokus. Das Ordnungsamt kontrolliert Kioske konsequent. Die klare Ansage: "Keine Kurzen für Kurze". Wer Alkohol an Jugendliche verkauft, riskiert hohe Bußgelder und im Wiederholungsfall sogar die Schließung des Geschäfts.
Im Kwartier Latäng wird es wieder Zugangsbegrenzungen und ein Glasverbot geben. Ziel: Rettungswege freihalten und Verletzungen vermeiden. Auch in der Altstadt und im Grüngürtel gilt Glasverbot, in der Südstadt wird zumindest dringend darum gebeten, auf Glas zu verzichten.
Rund 1000 mobile Toiletten, fast doppelt so viele Mülltonnen wie im Vorjahr, Hunderte Ordnungsamt- und Sicherheitskräfte sowie zusätzliche Streetworker sollen helfen, die Tage für alle erträglich zu machen.
Das Ordnungsamt appelliert an die Jecken: Rücksicht nehmen, Müll entsorgen, aufeinander achten. Nur dann wird Karneval auch 2026 wieder ein Fest für alle.