Köln - Unter dem Motto "Grau raus, Grün rein" startet die Stadt Köln gemeinsam mit Bonn und Düsseldorf einen neuen Wettbewerb. Auch Ihr könnt teilnehmen.
Wie die Verantwortlichen mitteilen, treten die drei Städte bis zum 31. Oktober gegeneinander an und stellen sich die Frage: Wer entsiegelt die meisten Flächen und schafft damit mehr Grün im urbanen Raum?
Im Mittelpunkt der Aktion steht die Verbesserung des Stadtklimas. Denn gerade an heißen Tagen zeigen grüne Flächen ihre Wirkung.
Sie kühlen die Umgebung spürbar ab, sorgen dafür, dass Regenwasser besser versickern kann, und bieten gleichzeitig wichtigen Lebensraum für Insekten und andere Tiere.
Auch Ihr seid bei der Aktion gefragt. Ob Hof, Einfahrt oder Parkplatz: Viele versiegelte Flächen lassen sich in grüne Oasen verwandeln.
In Köln wird dieses Engagement sogar besonders gefördert: Über das Programm "GRÜN hoch 3" sind Zuschüsse von bis zu 40 Euro pro entsiegeltem Quadratmeter möglich.
"Grau raus, Grün rein": So läuft die Förderung
Um Zuschüsse zu erhalten, muss bei der Stadt zunächst ein Förderantrag gestellt werden. Nach der Freigabe kann die Fläche entsiegelt, bepflanzt und klimafreundlich gestaltet werden.
Voraussetzung ist, Eigentümer zu sein. Wer keine Förderung in Anspruch nehmen möchte, kann seine entsiegelte Fläche trotzdem melden und so zum Wettbewerb beitragen.
Auch in Bonn und Düsseldorf wird die Teilnahme mit Zuschüssen ausdrücklich unterstützt. Die Bedingungen und Programme sind aber in jeder Stadt anders.
Die Gemeinde, die bis zum Stichtag die meisten entsiegelten Quadratmeter pro 1000 Einwohner vorweisen kann, gewinnt am Ende die "Goldene Gießkanne". Ein Wanderpokal mit Symbolcharakter für mehr Nachhaltigkeit im urbanen Raum.