Marode A565-Brücke bei Bonn seit Juni gesperrt: Jetzt beginnen die Abrissarbeiten

Von Petra Albers

Bonn - An der maroden Bonner Nordbrücke starten heute die ersten sichtbaren Abbrucharbeiten.

Seit Anfang Juni ist sie wegen gravierender Schäden an der Vorlandbrücke komplett gesperrt.  © Benjamin Westhoff/dpa

Ein Bauunternehmen beginnt mit dem Abriss der Vorlandbrücke, die auf der linken Rheinseite auf die Hauptbrücke führt. Der Abbruch des ersten Teilstücks soll bis einschließlich Montag dauern, wie die Autobahn GmbH mitteilte.

Die Bonner Nordbrücke ist Teil der Autobahn 565 und die wichtigste Ost-West-Verbindung für die Region. Seit Anfang Juni ist sie wegen gravierender Schäden an der Vorlandbrücke komplett gesperrt. Zuvor wurde sie täglich von mehr als 100.000 Fahrzeugen genutzt.

Die Abbrucharbeiten sollen laut Autobahn GmbH von Freitag bis Montag rund um die Uhr stattfinden, um die Auswirkungen auf den innerstädtischen Verkehr so gering wie möglich zu halten.

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Eine angrenzende Hauptstraße wird bis Dienstag gesperrt, der Verkehr wird umgeleitet. Auch die Anschlussstelle Bonn-Auerberg der A565 ist so lange gesperrt.

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Auftrag für Neubau soll bald vergeben werden

Inzwischen hat die Autobahn GmbH bereits die Ausschreibung für den Ersatzneubau veröffentlicht.  © Federico Gambarini/dpa

Insgesamt soll der Abriss der Vorlandbrücke in mehreren Teilabschnitten erfolgen.

Um den Lärm für die Anwohner zu begrenzen, werde vorwiegend mit Abbruchbaggern gearbeitet, die mit Zangen und Pulverisierern ausgestattet seien, teilte das Bauunternehmen Hagedorn mit.

Der Einsatz des Stemmhammers werde auf das technisch notwendige Minimum beschränkt.

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Nach dem Abriss soll die Vorlandbrücke bis Ende 2028 neu gebaut werden – bis dahin bleibt die gesamte Nordbrücke gesperrt.

Die Autobahn GmbH hat inzwischen die Ausschreibung für den Ersatzneubau veröffentlicht. Der Auftrag soll noch vor Weihnachten vergeben werden.

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