Nach dem Großmarkt-Aus: So geht es auf dem Gelände weiter

Köln - Der Großmarkt ist seit Ende 2025 Geschichte, aber der Müll war erst mal geblieben. Für das geplante Wohnviertel, das dort entstehen soll, gibt die Stadt nun Vollgas in Sachen Aufräumarbeiten.

Die denkmalgeschützte Großmarktmarkthalle bleibt dem Areal erhalten und soll zu einem modernen Food Hub oder öffentlichen Zentrum umgebaut werden.  © Stadt Köln

Seit Anfang des Jahres ist die Stadt Köln auf dem Gelände im Stadtteil Raderberg im Einsatz und hat dort ordentlich geschuftet.

Rund 250 Tonnen Marktabfälle wurden bereits entsorgt, wie die Verantwortlichen gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger mitteilten.

Seit Monaten hatten sich vor der denkmalgeschützten Markthalle riesige Müllberge aufgetürmt. Jetzt werden die Haufen langsam kleiner.

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Eigentlich hätten die Händlerinnen und Händler, die ihre Betriebe bis zum 31. Dezember 2025 schließen mussten, das Gelände sauber hinterlassen müssen.

Wo sich die Verursacher des Mülls aber nicht mehr ermitteln lassen, bleibt die Stadt auf den Kosten sitzen.

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Der Großmarkt Köln diente als großer Handelsplatz für Lebensmittel. Jetzt türmen sich dort Kartons, Verpackungsmaterialien und anderer Abfall. (Symbolfoto)  © Christoph Reichwein/dpa

Köln hat große Pläne für das Großmarkt-Gelände

Auf dem Areal in Raderberg ist Großes geplant: Hier soll künftig die Parkstadt Süd entstehen. Ein Quartier mit neuen Wohnungen und Arbeitsplätzen.

Die historische Markthalle bleibt erhalten, wird saniert und soll später als Herzstück des neuen Viertels für die Kölnerinnen und Kölner genutzt werden.

Andere umliegende Hallen haben dagegen keine Zukunft und müssen abgerissen werden. Der Rückbau soll starten, sobald alle Gebäude komplett geräumt sind.

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