Offene Schulhöfe in den Ferien: Freizeit-Angebot spaltet die Kölner

Köln - Pünktlich zum Start der Sommerferien macht die Stadt Köln ihre Schulhöfe für Kinder und Jugendliche zugänglich. Doch nicht alle sind von dem Plan überzeugt.

Die Stadt Köln öffnet während der Sommerferien ihre Schulhöfe. Das sorgt für Lob, aber auch für Kritik. (Symbolbild)  © Lars Klemmer/dpa

Ab Montag (20. Juli) werden die Flächen nach und nach geöffnet und können täglich als Spiel- und Treffpunkt genutzt werden. Damit will die Stadt mehr Platz zum Spielen, Toben und Bewegen direkt in den Veedeln schaffen.

Geöffnet sind die Schulhöfe täglich von 10 bis 19 Uhr. Nutzen dürfen das Angebot Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Damit das Miteinander klappt, gelten einige Regeln: Alkohol und Drogen sind tabu, genauso wie E-Bikes, E-Scooter oder Motorräder auf dem Gelände.

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Außerdem sollen alle Rücksicht aufeinander nehmen. Wichtig ist auch: Die Aufsichtspflicht bleibt bei den Erziehungsberechtigten.

Welche Schulhöfe geöffnet werden, könnt Ihr auf der Internetseite der Stadt Köln nachschauen.

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Ferien-Angebot sorgt für Diskussionen

Die Öffnung kommt überraschend: Nach einem Testlauf war das Projekt ursprünglich wieder eingestellt worden, unter anderem wegen der Kosten. Weil andere Städte in Nordrhein-Westfalen inzwischen gezeigt haben, dass das Konzept auch ohne zusätzlichen Personalaufwand funktionieren kann, wagt Köln jetzt einen neuen Anlauf.

In den sozialen Netzwerken sorgt die Entscheidung für unterschiedliche Reaktionen. Einige begrüßen das Angebot ausdrücklich. "Meine Kinder finden das Angebot super und spielen gerne ne Runde Fußball oder Basketball auf dem Schulhof ums Eck", schreibt etwa eine Nutzerin bei Instagram.

Andere sehen die Öffnung deutlich kritischer und bemängeln, dass es vor Ort keine Aufsicht gibt. Dadurch könne niemand kontrollieren, ob beispielsweise Drogen konsumiert werden oder sich nachts Personen auf dem Gelände aufhalten.

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