Köln - Traurige Bestmarke: Im neuen Unfallatlas des Landes NRW fällt Köln gleich mehrfach auf. Vor allem an einigen Verkehrsknotenpunkten kracht es immer wieder.
Bei dem Unfallatlas handelt es sich um eine interaktive Karte des Landes NRW, die zeigt, wo sich Verkehrsunfälle mit Personenschäden besonders häufig ereignet haben - unabhängig davon, ob Autos, Fahrräder, Motorräder oder Fußgänger beteiligt waren.
Und siehe da: Köln ist weit vorne mit dabei. Besonders die Kreuzung Subbelrather Straße/Ehrenfeldgürtel sticht hervor. Hier zählt die Statistik für das Jahr 2025 insgesamt 17 Verkehrsunfälle.
Noch häufiger gekracht hat es nur in Münster. Dort wurden an einer einzigen Kreuzung 20 Unfälle registriert.
Betrachtet man allein die Unfälle mit Autos, liegt die Domstadt im NRW-Vergleich sogar an der Spitze. Hier findet sich der größte Unfallschwerpunkt (16 Unfälle) im Bereich Frankfurter Str./Steinstraße/Maarhäuser Weg.
Mehr Verletzte bei Verkehrsunfällen in NRW
Für Fußgänger zählt vor allem der Bereich Heumarkt/Augustinerstraße zu den gefährlichsten Ecken der Domstadt. Laut Unfallatlas wurden dort im Jahr 2025 fünf Unfälle registriert. Damit liegt Köln gemeinsam mit Hagen NRW-weit an der Spitze dieser Kategorie.
Der Blick auf die landesweiten Zahlen zeigt ebenfalls keine gute Entwicklung: Insgesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen, bei denen Menschen verletzt wurden, im Jahr 2025 um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Der aktualisierte Unfallatlas macht damit deutlich, an welchen Stellen Städte besonders gefordert sind, Straßen sicherer zu machen.