Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal: Blindgänger erfolgreich entschärft

Köln - Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal haben am heutigen Montag rund 4400 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Inzwischen ist die Bombe entschärft!

Wegen des Bombenfunds in Köln-Lindenthal läuft am Montag ein großer Evakuierungseinsatz. Rund 4400 Menschen sind betroffen. (Symbolbild)  © David Inderlied/dpa

Bei Bauarbeiten war am Freitag im Bereich "Am Mönchshof" eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder entdeckt worden. Rund um den Fundort galt daher ein Evakuierungsradius von 500 Metern.

Neuesten Informationen der Stadt Köln zufolge ist der Blindgänger am Nachmittag um 14.20 Uhr entschärft worden.

Wie es heißt könnten die Sperrungen noch nicht aufgehoben werden, da circa 100 Krankentransporte freie Straßen benötigen. Erst im Anschluss können die mehr als 4000 Personen zurück in ihre Häuser und Wohnungen.

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Auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind musste vor der Entschärfung geräumt werden, zudem blieben sämtliche Schulen und Kitas innerhalb der Sperrzone geschlossen.

In unserem TAG24-Liveticker gibt es alle wissenswerten Informationen rund um die Bombenentschärfung noch einmal zum Nachlesen.

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11. Mai, 14.43 Uhr: Blindgänger erfolgreich entschärft

Laut neuester Angaben der Stadt Köln ist die Bombe durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes um 14.20 Uhr entschärft worden.

Der Blindgänger werde nun abtransportiert.

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11. Mai, 14.12 Uhr: Entschärfung kann beginnen

Die Freigabe zur Entschärfung der Weltkriegsbombe wurde soeben erteilt.

11. Mai, 13.53 Uhr: Freigabe zur Entschärfung wohl früher möglich

Die Evakuierung in Köln-Lindenthal kommt gut voran.

Weil sich viele schon seit Freitag vorbereitet haben und auch das Krankenhaus früh reagiert hat, geht die Stadt inzwischen davon aus, dass die Bombe möglicherweise schon am frühen Nachmittag entschärft werden kann.

Von den 4446 Betroffenen sind 483 Personen 75 Jahre oder älter. Insgesamt wurden zehn Krankentransporte für Anwohner organisiert, dazu 86 weitere für Patientinnen und Patienten des St.-Elisabeth-Krankenhauses. Noch 33 Transporte stehen aus.

11. Mai, 11.48 Uhr: Dürener Straße gesperrt

Die Dürener Straße ist aktuell zwischen Militärringstraße und Mommsenstraße komplett gesperrt. Vom Stadtwaldgürtel aus kommen Autofahrer nur noch bis zur Sperre an der Kitschburger Straße. Ein Abbiegen in die Mommsen- oder Kitschburger Straße ist nicht mehr möglich.

Insgesamt müssen 4446 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Viele haben das bereits getan. Zudem sind 96 Krankentransporte angemeldet. Für diese bleibt die Kitschburger Straße gesperrt.

Für die Bombenentschärfung müssen tausende Menschen ihre Wohnungen und Häuser in Köln-Lindenthal verlassen. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

11. Mai, 10.47 Uhr: Evakuierung in vollem Gange

Seit ca. 9.30 Uhr läuft die Räumung von Wohnungen, Schulen und weiteren Gebäuden rund um den Fundort der Bombe.

Wann die Evakuierung abgeschlossen und die Bombe entschärft werden soll, konnte eine Sprecherin des Kölner Ordnungsamtes am Vormittag bislang nicht sagen. Sie rechne aber damit, dass dies nicht vor dem Nachmittag geschehe.

11. Mai, 7.02 Uhr: Diese KVB-Linien sind betroffen

Wegen der Bombenentschärfung kommt es auch zu Änderungen bei der KVB.

Die Linie 136 wird ab "Dürener Straße/Gürtel" über Lindenthalgürtel, Gleueler Straße und Militärringstraße in Richtung Else-Lang-Straße umgeleitet. Fahrten, die normalerweise nur bis zum St.-Elisabeth-Krankenhaus fahren, enden stattdessen an der Haltestelle "Deckstein".

Auch die Linie 7 ist betroffen: Aus Richtung Porz fährt sie zunächst regulär bis "Dürener Straße/Gürtel" und wird anschließend zum Hermeskeiler Platz nach Sülz umgeleitet. Aus Richtung Frechen pendelt die Bahn nur zwischen "Frechen" und "Stüttgenhof".

Innerhalb des 500-Meter-Radius rund um den Blindgänger müssen Wohnungen, Schulen und weitere Gebäude geräumt werden.  © Stadt Köln

11. Mai, 6.55 Uhr: Krankenhaus wird geräumt, Schule dient als Anlaufstelle

Das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind liegt im Gefahrenbereich und muss evakuiert werden. Die Kitschburger Straße bleibt deshalb zwischen Dürener Straße und Friedrich-Schmidt-Straße weiterhin voll gesperrt.

Die Feuerwehr hat dort einen Rettungsmittelhalteplatz für Krankentransporte eingerichtet.

Für betroffene Anwohner wurde zudem ab 9 Uhr eine Anlaufstelle in der Theodor-Heuss-Realschule an der Euskirchener Straße eingerichtet. Dort fällt der Unterricht am Montag ebenfalls aus.

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