Köln - Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal müssen am Montag (11. Mai) rund 4100 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Die Evakuierung beginnt laut Stadt Köln ab 9 Uhr.
Bei Bauarbeiten war am Freitag im Bereich "Am Mönchshof" eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder entdeckt worden. Rund um den Fundort gilt ein Evakuierungsradius von 500 Metern.
Auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind muss geräumt werden, zudem bleiben sämtliche Schulen und Kitas innerhalb der Sperrzone geschlossen.
Für betroffene Anwohner hat die Stadt außerdem eine interaktive Karte zum Gefahren- und Evakuierungsbereich veröffentlicht.
In unserem TAG24-Liveticker halten wir Euch über alle Entwicklungen rund um die Bombenentschärfung auf dem Laufenden.
11. Mai, 7.02 Uhr: Diese KVB-Linien sind betroffen
Wegen der Bombenentschärfung kommt es auch zu Änderungen bei der KVB.
Die Linie 136 wird ab "Dürener Straße/Gürtel" über Lindenthalgürtel, Gleueler Straße und Militärringstraße in Richtung Else-Lang-Straße umgeleitet. Fahrten, die normalerweise nur bis zum St.-Elisabeth-Krankenhaus fahren, enden stattdessen an der Haltestelle "Deckstein".
Auch die Linie 7 ist betroffen: Aus Richtung Porz fährt sie zunächst regulär bis "Dürener Straße/Gürtel" und wird anschließend zum Hermeskeiler Platz nach Sülz umgeleitet. Aus Richtung Frechen pendelt die Bahn nur zwischen "Frechen" und "Stüttgenhof".
11. Mai, 6.55 Uhr: Krankenhaus wird geräumt, Schule dient als Anlaufstelle
Das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind liegt im Gefahrenbereich und muss evakuiert werden. Die Kitschburger Straße bleibt deshalb zwischen Dürener Straße und Friedrich-Schmidt-Straße weiterhin voll gesperrt.
Die Feuerwehr hat dort einen Rettungsmittelhalteplatz für Krankentransporte eingerichtet.
Für betroffene Anwohner wurde zudem ab 9 Uhr eine Anlaufstelle in der Theodor-Heuss-Realschule an der Euskirchener Straße eingerichtet. Dort fällt der Unterricht am Montag ebenfalls aus.