Das Ende ist in Sicht: So viel hat sich auf der XXL-Baustelle Prager Straße verändert

Leipzig - Seit dem Frühjahr wird auf der Prager Straße gebaut, was das Zeug hält. Wenn das komplette Areal Mitte Dezember endlich wieder freigegeben wird, dürfen sich die Leipzigerinnen und Leipziger auf zahlreiche Neuerungen freuen.

Schon bald verkehren hier wieder Straßenbahnen.  © TAG24/Jan Vahl

Nachdem bereits am Donnerstag eine erste erfolgreiche Probefahrt mit der Straßenbahnlinie 15 über die Prager Straße bis zur Endhaltestelle Meusdorf absolviert wurde, wird die Strecke am heutigen Samstag offiziell freigegeben.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) zeigten sich nun - trotz der Verzögerungen aufgrund eines tödlichen Arbeitsunfalls auf der Baustelle - zuversichtlich hinsichtlich des endgültigen Freigabetermins am 19. Dezember.

Demnach habe man in dem Bereich zwischen An der Tabaksmühle und der Friedhofsgärtnerei nicht nur 650 Meter Doppelgleis saniert, sondern darüber hinaus noch insgesamt 900 Meter neues Doppelgleis verlegt. Hier können bald also breitere Straßenbahn-Modelle entlangfahren.

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Die für Fahrgäste wohl offensichtlichsten Veränderungen dürften sich an den Haltestellen Russenstraße und Völkerschlachtdenkmal zeigen, die saniert und im zweiten Fall mit einer neuen digitalen Abfahrtstafel ausgestattet wurde.

Die Bahnanlage an der Haltestelle Südfriedhof wird ab Mitte Dezember für Linksabbieger nutzbar sein, außerdem wurde in dem Bereich ein moderner Fahrgastunterstand gebaut.

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So sah die Haltestelle Völkerschlachtdenkmal vor Beginn der Bauarbeiten aus.  © Christian Grube
Die Haltestelle mit den breiteren Gleisen nach dem Umbau.  © TAG24/Jan Vahl
Zwischen An der Tabaksmühle und der Friedhofsgärtnerei wurden in den vergangenen Monaten breitere Gleise installiert.  © Lutz Brose

Bauarbeiten auf der Prager Straße neigen sich dem Ende zu

Einige der Absperrungen wurden bereits entfernt.  © TAG24/Jan Vahl

Und auch die Leipziger Wasserwerke waren im vergangenen halben Jahr nicht faul, sodass die Sperrzeit für umfangreiche Erneuerungen genutzt werden konnte.

Demnach wurden die alten Gussleitungen im Bereich zwischen Am Wasserwerk bis zur Kommandant-Prendel-Allee auf einer Länge von rund 400 Metern ersetzt, um eine Netzoptimierung voranzutreiben.

Zur Verbesserung der Abwasserentsorgung im Vierteil musste zudem auch der Mischwasserkanal erneuert werden. Dazu kam der Umbau von insgesamt 23 Abwasserschächten.

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Erst am 19. Dezember zur offiziellen Freigabe für den Individualverkehr wird das komplette Endergebnis für die Leipzigerinnen und Leipzigern sichtbar sein. Bis dahin kann man vor Ort noch die letzten Feinschliffe der Bauarbeiten beobachten.

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