Gruppe spielt Fußball in Park, plötzlich fliegen Gegenstände umher

Leipzig - Gleich zwei Auseinandersetzungen beschäftigen aktuell die Leipziger Polizei: In einem der Fälle wurden fünf junge Männer in einen Streit verwickelt, als sie gerade im Arthur-Bretschneider-Park in Eutritzsch Fußball spielten.

Im Arthur-Bretschneider-Park in Eutritzsch ist es in der Nacht zu Donnerstag zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der laut Polizei auch Gegenstände geworfen wurden. (Archivbild)  © Stadt Leipzig/Amt für Stadtgrün und Gewässer

Das Quintett hatte vor der Schwimmhalle Nord an der Kleiststraße gespielt, als es gegen 0.10 Uhr in der Nacht zu Donnerstag von einer Gruppe von 20 Unbekannten angesprochen wurde.

Das Gespräch habe sich schließlich in eine handfeste Auseinandersetzung entwickelt, in deren Folge auch Gegenstände geworfen wurden. Einer der Gegenstände traf dabei die Scheibe der Schwimmhalle, die dabei Schaden erlitt.

Damit nicht genug sollen auch noch mehrere Habseligkeiten der angegriffenen Gruppe gestohlen worden sein!

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Weder die Höhe des entstandenen Sachschadens noch des Stehlschadens konnte bislang beziffert werden.

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Junge Männer mit Reizgas angegriffen

Die Auseinandersetzung ereignete sich im Bereich Angerbrücke/Palmengarten (r.). (Archivbild)  © Silvio Bürger

In einem zweiten Fall wurden am Mittwochabend vier junge Männer zwischen 15 und 18 Jahren von gleich mehreren Tatverdächtigen an der Angerbrücke angegriffen.

Das Quartett soll sich gegen 19.30 Uhr im Bereich des Palmengartens aufgehalten haben, als es auch hier zunächst zu einem lautstarken Streit kam. Dieser eskalierte schließlich in der Attacke, bei der die Angreifer Reizgas und gefährliche Gegenstände einsetzten.

Die vier jungen Männer wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. "Bis auf den 18-Jährigen konnten alle Jugendlichen nach ambulanter Behandlung aus den Krankenhäusern entlassen werden", erklärte Polizeisprecher Tom Erik Richter.

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In beiden Fällen hat inzwischen die Leipziger Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Dabei bitten die Ermittler um Hinweise zu den Auseinandersetzungen sowie den Tatverdächtigen.

Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo unter Tel. 0341/96646666 zu melden.

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