Großbrand nahe Leipzig: Reetdachhaus steht lichterloh in Flammen

Schkeuditz - Flammen wüteten zum Wochenstart in einem Ortsteil von Schkeuditz nordwestlich von Leipzig: Ein Einfamilienhaus brannte am frühen Montagmorgen lichterloh, die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Schon von Weitem waren eine große Rauchwolke und die Flammen deutlich erkennbar.
Schon von Weitem waren eine große Rauchwolke und die Flammen deutlich erkennbar.  © EHL Media

Die Einsatzkräfte wurden gegen 2.10 Uhr zu dem Wohnhaus im Gagarinring in Glesien alarmiert.

Als die Feuerwehr am Ort des Geschehens eintraf, schlugen die Flammen schon meterhoch aus dem Reetdach des Gebäudes, wie auf Fotos zu sehen ist. Eine riesige Rauchwolke war schon aus der Ferne deutlich zu erkennen.

Wie Polizeisprecher Chris Graupner auf Nachfrage erklärte, sei das Feuer vermutlich auch im Bereich des Daches ausgebrochen und habe schnell auf andere Teile des Hauses übergegriffen.

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Glück im Unglück: Alle Bewohner haben sich demnach rechtzeitig aus dem Haus retten können. Dennoch bestand bei drei Personen der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung - sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Nach TAG24-Informationen sollen Nachbarn den Brand zuerst bemerkt und die Familie, die das Haus bewohnt, sowie die Feuerwehr alarmiert haben.

Das mit einem Reetdach ausgestattete Haus brannte lichterloh.
Das mit einem Reetdach ausgestattete Haus brannte lichterloh.  © EHL Media/Erik-Holm Langhof
Die Feuerwehr begann sofort mit den Löschmaßnahmen und konnte ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindern.
Die Feuerwehr begann sofort mit den Löschmaßnahmen und konnte ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindern.  © Michael Strohmeyer

Reetdachhaus fällt Flammen zum Opfer

Das Haus wurde völlig zerstört.
Das Haus wurde völlig zerstört.  © Michael Strohmeyer

Zahlreiche Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren waren vor Ort. Sie konnten offenbar verhindern, dass die Flammen auf weitere Gebäude übergriffen.

Sowohl Anwohner als auch Kräfte des Einsatzzuges des Landkreises Nordsachsen versorgten Kameraden und Betroffene bei klirrender Kälte mit heißen Getränken. Aufgrund der Temperaturen gestaltete sich auch die Wasserversorgung recht schwierig.

"Die Feuerwehr war auch am Montagmorgen um 6 Uhr noch immer vor Ort im Einsatz", so Graupner.

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Rayk Bergner, Oberbürgermeister von Schkeuditz, machte sich am frühen Morgen selbst ein Bild von der Lage in Glesien. "Es ist schon beängstigend, wenn man sieht, wie wie schnell so ein Haus in Brand gerät", sagte er. Er dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz sowie der Nachbarschaft für ihre Unterstützung.

Zur Brandursache lagen zunächst noch keine Informationen vor, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Titelfoto: EHL Media/Erik-Holm Langhof

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