Heiße Beats aus Jamaika: Sean Paul rockt Leipzig, aber nur kurz

Leipzig - Am Donnerstagabend spielte Dancehall-Ikone Sean Paul (53) in der Leipziger Quarterback Immobilien Arena. Besonders lang stand er dabei allerdings nicht auf der Bühne. Mitgebracht hatte er seine bekanntesten Songs wie "Get busy", "Like Glue" und "Temperature", die den 53-Jährigen zu einem der international erfolgreichsten Künstler Jamaikas machen.

Am Donnerstag spielte Sean Paul (53) in der Leipziger Quarterback Immobilien Arena.  © Christian Grube

Die Fans warteten gespannt auf den Musiker, der unter anderem gemeinsam mit Rhianna (38), Beyoncé (44) oder Busta Rhymes (53) vielfach die Charts gestürmt hatte.

Mit kurzer roter Hose und oversized Jacke tanzte Sean Paul dann im Spotlight auf die Bühne und spielte mit "Baby Boy" gleich einen seiner größten Hits.

Teils stützte sich der 53-Jährige zwar ein wenig zu oft auf sein Playback, zeigte sich ansonsten doch in bester Form und gab körperlich alles.

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Lautstarke Unterstützung erhielt er dabei den Abend über von einer textsicheren und tanzenden Menge, die jede seiner Club-Hymnen feierte.

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Mitgebracht hatte er seinen DJ, Band und Tänzerinnen..  © Christian Grube

Sean Paul in Leipzig: Gute Laune und laute Beats

..und heizte der Arena mit seinen größten Hits wie "Get busy", "Like Glue" und "Temperature" ein.  © Christian Grube

Mindestens genauso lautstarken Beistand wie Sean Paul selbst erhielten auch die beiden Background-Tänzerinnen.

Mit teils artistischen Einlagen und einer tollen Energie zogen sie das Publikum mit, sobald sie die Bühne betraten.

Einen kurzen ruhigen Moment gab es dann doch auch: So erzählte Sean Paul mit wenigen Sätzen vom kürzlichen Tod seiner Großmutter. Sie sei beinahe 102 Jahre alt geworden und hätte ihm und seinem Bruder viel bedeutet.

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Der nahtlose Übergang zum nächsten Club-Hit erfolgte jedoch gekonnt mühelos. Sean Paul ist schließlich eine Entertainment-Legende.

Nach exakt einer Stunde war die Show dann vorbei. Der Jamaikaner verließ die Bühne und kam auch nicht mehr zurück. Damit schienen jedoch auch viele Fans einverstanden: Besonders die bestuhlten und nur zur Hälfte belegten Ränge leerten sich in wenigen Augenblicken. Im dichten Gedränge des Innenraums blieben jedoch noch viele, um für ein paar Minuten weiterzutanzen, bevor auch der DJ seinen Posten räumte und in der Arena das Licht anging.

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