Fanflut in Leipzig! Engländer und Spanier feiern im Stadion weiter
Leipzig - Ausnahmezustand in Leipzig! Vor dem Finale der Conference League (21 Uhr/RTL Nitro) in der eigens dafür umbenannten Red Bull Arena, dem "Leipzig Stadium" streiften zehntausende Fans der beiden Endspiel-Teams Crystal Palace und Rayo Vallecano durch die Stadt.
War es am Dienstag leider nicht nur friedlich geblieben, steht der Mittwoch bislang ausschließlich im Zeichen der Vorfreude auf die Partie.
An vielen Orten in Leipzig flossen schon früh am Tag zahlreiche Getränke. Auf den Freisitzen der Restaurants "Leo's Brasserie" und "Dhillons" in der Reichsstraße waren keine Spuren der Ausschreitungen mehr zu sehen. Viel mehr wurde gesungen, gelacht und teilweise auch schon getanzt.
Beide Fanlager waren aber im Kern sowieso getrennt. Zahlreiche Rayo-Anhänger haben sich bereits mittags am Richard-Wagner-Platz zusammengefunden, von wo aus um 18 Uhr ein Marsch Richtung Stadion gestartet wurde.
Die Engländer hingegen planten eigentlich keinen offiziellen Fanmarsch. Letztendlich begaben sich aber auch die Palace-Anhänger gegen 18 Uhr gemeinsam auf den Weg.
Die offiziellen Fanzonen der Engländer befanden sich am Wilhelm-Leuschner-Platz und auf dem Marktplatz. Unter anderem das Barfußgäßchen war überschwemmt von Palace-Anhängern.
Das wird wohl auch den ganzen Abend so bleiben. Laut Behördenangaben soll es um die 1000 Engländer geben, die kein Ticket für das Spiel ergattern konnten und deshalb die Partie irgendwo in der Stadt verfolgen werden. Auf dem Markt wird es ein Public Viewing geben.
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Anreise-Strapazen für Fans
Im Laufe des Abends versuchten die restlichen Zuschauer den Weg nach Leipzig zu finden. Gar nicht so einfach, weil nicht alle Fans am Leipziger Flughafen ankommen konnten.
Viele Engländer und Spanier landeten demnach unter anderem in Dresden, Erfurt und Berlin und mussten daraufhin per Bus und Bahn den Weg in die Messestadt finden.
Originaltext vom 27. Mai, 15.59 Uhr, aktualisiert um 20.32 Uhr
Titelfoto: Robert Michael/dpa
