Fridays for Future, Bewegung Leipzig und mehr: Wieder zahlreiche Demos angekündigt!

Leipzig - Was steht der Messestadt da nur wieder bevor? Gleich zwölf Demonstrationen waren im Vorfeld für Samstag in Leipzig angekündigt! Polizei und Bundespolizei sind erneut für einen Großeinsatz vorbereitet. Die Stadt warnt vor Verkehrseinschränkungen.

Für Samstag sind einmal mehr zahlreiche Demonstrationen in Leipzig angekündigt. Wer wo zusammenkommt und wie Stadt und Polizei darauf reagieren, erfahrt Ihr hier. (Symbolbild)
Für Samstag sind einmal mehr zahlreiche Demonstrationen in Leipzig angekündigt. Wer wo zusammenkommt und wie Stadt und Polizei darauf reagieren, erfahrt Ihr hier. (Symbolbild)  © inkdrop/123RF

Auch Leipzigs Polizeidirektion bat die Bürger darum, sich auf Beeinträchtigungen im Verkehr einzustellen, vor allem in der Innenstadt.

Aufgrund der hohen Anzahl an Versammlungen und der räumlichen Ausbreitung über das gesamte Stadtgebiet, setzt die Behörde erneut auf Hubschrauber, um den Einsatz besser zu koordinieren. Unterstützung erhält sie dieses Mal von der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie Berlin, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Die Bundespolizei hatte indes bereits am Donnerstag angekündigt, verstärkt am Hauptbahnhof sowie den umliegenden Haltepunkten und Bahnhöfen präsent zu sein.

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Das Ziel: die sichere und störungsfreie An- und Abreise der Versammlungsteilnehmer zu gewährleisten.

"Dabei kann es temporär und anlassbezogen zu Zugangsbeschränkungen am Leipziger Hauptbahnhof oder einzelnen Haltepunkten kommen", hieß es vonseiten der Behörde. Der Zugang für Reisende soll jedoch jederzeit gewährleistet sein.

Demo-Samstag in Leipzig: Die Versammlungen im Überblick

Die Polizei geht erneut von einem größeren Einsatz aus und erhält auch dieses Mal wieder Unterstützung aus anderen Bundesländern. (Symbolbild)
Die Polizei geht erneut von einem größeren Einsatz aus und erhält auch dieses Mal wieder Unterstützung aus anderen Bundesländern. (Symbolbild)  © Andriy Popov/123rf

Das Leipziger Ordnungsamt gab für Samstag die folgenden Demos bekannt:

  • Kundgebung des Bündnisses "Wir sind alle LinX" mit 750 Teilnehmern ab 14 Uhr auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz und der Straße vor der Stadtbibliothek.
  • Kundgebung der Bewegung Leipzig unter dem Motto "Demokratie wagen - Kinderrechte schützen!" ab 15 Uhr auf dem nördlichen Simsonpltz mit 500 Teilnehmern.
  • Dem gegenüber steht bereits ab 14.30 Uhr das Aktionsnetzwerk "Leipzig nimmt Platz" mit etwa 300 Teilnehmern auf dem südlichen Simsonplatz und der Beethovenstraße.
  • Das Aktionsnetzwerk hat zudem eine Kundgebung für 14 Uhr an der Lenné-Anlage (westlich der Universitätsstraße) unter dem Motto "8. Mai - der Kampf ist nicht vorbei. Fight Fascism!" angemeldet. Auch hier werden etwa 300 Teilnehmer erwartet.
  • Kundgebung der Seebrücke Leipzig mit 300 Teilnehmern ab 14 Uhr auf dem Augustusplatz (Opernseite).
  • Kundgebung unter dem Motto "Das Bienensterben […]" mit etwa zehn Teilnehmern ab 10 Uhr auf dem Friedhofsgelände Kleinzschocher.
  • Eine zweite Kundgebung unter demselben Motto startet um 14 Uhr, ebenfalls auf dem Friedhofsgelände Kleinzschocher. Auch dafür wurden zehn Teilnehmer angemeldet.
  • Der Verein "Leipzig. Courage zeigen" hat für 12.30 Uhr zu einer Kundgebung unter dem Motto "Auftakt zum dezentralen Stolpersteinputzen" aufgerufen. Treffpunkt ist der Fußweg im Bereich der Eisenbahnstraße 47.
  • Fridays for Future will ab 11 Uhr im Rabet mit etwa 50 Teilnehmern eine Kundgebung abhalten.
  • Die Bürgerbewegung Leipzig 2021 hat für 14 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto "Kinder schützen!" mit 200 Teilnehmern auf dem Kurt-Masur-Platz angemeldet.
  • Auf dem Markt kommt es um 17 Uhr zu einer Kundgebung unter dem Motto "SOS Kolumbion" mit etwa 200 Teilnehmern.
  • Darüber hinaus hat "Leipzig nimmt Platz" einen Fahrradaufzug angemeldet, der um 13.30 Uhr auf der Kochstraße starten und von da aus in Richtung Beethovenstraße rollen soll.

Gerade im Zusammenhang mit dem Aufzug könne es zu Verkehrseinschränkungen kommen. Das Ordnungsamt weist zudem darauf hin, dass Teilnehmer der Versammlungen Abstände waren und einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen.

Titelfoto: inkdrop/123RF

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