Neues Einheitsdenkmal auf Wilhelm-Leuschner-Platz: Datum für Baubeginn steht
Leipzig - Das neue Freiheits- und Einheitsdenkmal auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz sorgt für gemischte Meinungen innerhalb der Stadtgemeinschaft. Kommen soll es trotzdem und jetzt steht auch ein offizielles Datum für die Grundsteinlegung fest.
Alles in Kürze
- Neues Einheitsdenkmal auf Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig geplant
- Grundsteinlegung am 9. Oktober im Rahmen des Lichtfestes
- Lichtfest mit Bühnenshow, Tanz-Performance und Uraufführung eines Chorwerkes
- Neue Route für Lichtinstallationen von Nikolaikirche bis Schillerpark
- Wilhelm-Leuschner-Platz soll in Zukunft ein wichtiger Treffpunkt werden

Zum Lichtfest am 9. Oktober findet zwischen 20 und 22 Uhr auf dem "Leuschner" eine große Bühnenshow statt. Das teilte die Stadt Leipzig mit.
Im Rahmen dieser soll der Grundstein in einer besonderen Inszenierung enthüllt werden.
Umrahmt wird das Programm von einer Tanz-Performance und der Uraufführung des Chorwerkes "Unser Mut wird nah bei uns sein" in Kooperation mit der Oper Leipzig. Dabei werden 170 Kinder aus Leipzig und der Partnerstadt Lyon (Frankreich) gemeinsam singen.
Auf der Bühne findet sich außerdem hoher Besuch zusammen. Moderatorin Alexandra Gerlach (61) begrüßt neben dem Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (67, SPD) auch den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (50, CDU) und den Staatsminister Wolfram Weimer (60, Bundesbeauftragter für Kultur und Medien).
Außerdem werden die Bürgerrechtlerin und Leipziger Ehrenbürgerin Gesine Oltmanns (61) und die georgisch-deutsche Autorin Nino Haratischwili (42) am Programm teilnehmen.
Lichtfest findet nicht mehr auf dem Ring statt

Das Lichtfest selbst wird in diesem Jahr auch etwas anders sein. Es wird zwar wieder die beliebten und imposanten Lichtinstallationen geben, allerdings sind sie in diesem Jahr anders verteilt.
Statt über den Ring führt die Route in diesem Jahr von der Nikolaikirche über den Neumarkt bis zum Schillerpark und dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Die traditionelle 89-Kerze wird dieses Mal auch im Schillerpark, dem Park zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz und der Universität Leipzig, stehen.
Das Programm zeigt schon, dass sich in der Stadt in Zukunft viel mehr auf den brachliegenden Platz vor der Stadtbibliothek konzentrieren wird. Der soll sich in den kommenden Jahren komplett verändern.
Neben dem Naturkundemuseum, das in den alten Bowlingtreff umzieht, soll dort auch der Entwurf "Banner, Fahnen, Transparente" des Leipziger Architektenbüros ZILA realisiert werden. Rund drei Jahre soll die Bauzeit dafür dauern.
Titelfoto: Bildmontage: Sebastian Kahnert/dpa; PR/Hansjoachim Wuthenow