Früher als gedacht: Rettungsstation am Cossi ist gemachte Sache!

Leipzig - Was lange währt, wird endlich gut! Die Rettungsschwimmerstation am Cospudener See ist gemachte Sache. 2026 soll der Bau entstehen. Eine Übergangslösung ist bereits für 2025 geplant.

Baden am Cossi soll ab dem kommenden Jahr noch sicherer werden! Die Stadt plant eine Station für Rettungsschwimmer ab 2026. 2025 ist eine Übergangslösung vorgesehen.
Baden am Cossi soll ab dem kommenden Jahr noch sicherer werden! Die Stadt plant eine Station für Rettungsschwimmer ab 2026. 2025 ist eine Übergangslösung vorgesehen.  © Jan Woitas/dpa

Vergangene Woche hatte die Verwaltung mit den Plänen für Aufsehen gesorgt. Diese wurden nun noch von der Ratsversammlung abgesegnet.

Vorgesehen ist demnach nicht nur die Rettungsstation am Cossi. Die Stadt will auch sieben weitere Gewässer absichern, um diese künftig in Badegewässer zu verwandeln. Diese sind:

  • Auensee
  • Naturbad Nordost, der sogenannte "Bagger Thekla"
  • Paunsdorfer Bogensee
  • Stauteich Lößnig-Dölitz
  • Naturbad Südwest
  • Hafenbecken West, Lindenauer Hafen
  • Waldsee Lauer ("Wolfsee")
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Die Maßnahmen an den Seen sollen demnach ab 2025 umgesetzt werden.

Leipzigs Grüne hatten bereits im Juni 2020 einen Antrag für mehr Sicherheit an Leipzigs Seen in den Stadtrat eingebracht. Damals war es mehrere Sommer in Folge zu Badeunfällen mit teils tödlichem Ausgang gekommen. "Wir haben lange darauf gewartet, aber ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen."

Für die Station am Cossi ist laut Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (49, Linke) ein sogenanntes "Mobile Home" in Containerbauweise geplant. 350.000 Euro soll der Bau kosten, 210.000 Euro der jährliche Betrieb. 15.000 Euro sind für die Unterhaltung veranschlagt.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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