Leipzig - Seit 1. Mai ist die Eishockey-Saison in der Oberliga vorbei. Während Playoff-Meister ECDC Memmingen Indians in die DEL2 aufsteigt, treten die KSW IceFighters Leipzig auch in der kommenden Saison wieder in der dritthöchsten Spielklasse an. Während es viele Zu- und Abgänge gibt, spielt nun auch die Lizenz eine wichtige Rolle.
Die Lizenzunterlagen seien "form- und fristgerecht" beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) eingereicht worden, teilte der Klub am Freitag mit. "Nun ist es am Verband, diese Unterlagen eingehend zu prüfen."
Geschäftsführer Thomas Potrzebski sieht dem Lizenzierungsverfahren optimistisch entgegen - und dankte deshalb unter anderem den treuen Sponsoren, ohne die Profi-Eishockey in Leipzig nicht möglich sei.
Nach der Achtelfinal-Niederlage gegen den späteren Meister Memmingen konnten sich die Verantwortlichen schon seit Mitte März um den Kader der neuen Saison kümmern, tüteten unter anderem die Anstellung des neuen Trainers Håkan Åhlund (58) ein.
Aber wie jedes Jahr gibt es auch reichlich Bewegung im Spielerkader.
KSW IceFighters Leipzig: Die besten Torschützen und Assistgeber verlassen die Messestadt
Es folgten Abgänge der beiden erfolgreichsten Scorer Johan Eriksson (33) und Emil Aronsson (30) sowie von Yannic Bauer (23), Steve Hanusch (35), Philipp Hertel (26), Aleksej Abramov (20, Karriereende), Roberto Geiseler (34), Chad Bassen (42), André Schietzold (39) und auch Torwart-Trainers Oliver Eriksson (30).
Bis Ende Mai wurden zudem die Verlängerungen mit Daniel Visner und Tim Detig (beide 24) sowie Max Herzog (20) und Robin Thalmeier (23) bekannt gegeben.
Und auch einige neue Kufencracks schlagen im "anona ICEDOME" auf: Jesse Roach (29, vom SC Riessersee), Leon Kreps (19, Jungadler Mannheim), Dani Bindels (27, Tilburg Trappers), Reid Stefanson (29, HC Meran) und Fabian Koziol (26, ESV Kaufbeuren) haben in der Messestadt unterschrieben.
In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Zu- und Abgänge sowie Verlängerungen folgen. Die IceFighters verkünden diese in regelmäßigen Abständen.
Dauerkarten-Preise bleiben stabil
Weiterhin ist bereits am 2. April der Dauerkartenverkauf für die Saison 2026/27 gestartet. Laut Verein bleiben die Preise (Vollzahler ab 319 Euro) stabil, die Dauerkarten sind weiterhin nicht personengebunden und beinhalten selbstverständlich eine Ersparnis im Vergleich zum Kauf von Einzeltickets.
Alle weiteren Infos zu den Dauerkarten findet Ihr auf der Homepage.