Leipzig - Wintereinbruch in und um Leipzig - und wieder einmal sorgt der Schnee für Chaos auf den Straßen. Mehr als 40 Unfälle wurden der Polizei bereits seit den Morgenstunden gemeldet. Auf zahlreichen Strecken kam es zu Einschränkungen.
So musste gegen 6.05 Uhr die Kölner Straße nahe der Schladitzer Bucht kurzzeitig gesperrt werden, nachdem dort ein VW-Transporter von der Fahrbahn abgekommen und laut Polizeisprecher Tom Erik Richter auf die Seite gestürzt war.
Ein Abschleppdienst befreite Fahrerin und Fahrzeug aus dem Straßengraben. Anschließend konnte die Straße wieder freigegeben werden.
Gegen 6.50 Uhr krachte es dann auf der B184 zwischen Rackwitz und Leipzig. Nach bisherigen Informationen waren dort zunächst ein Audi und ein Mazda frontal zusammengestoßen. Zwei weitere Autofahrer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und rutschten ebenfalls in die Unfallstelle.
Polizeisprecher Richter zufolge wurden die Fahrer des Audi sowie des Mazda bei dem Crash verletzt. "Zum Verletzungsgrad liegen uns aktuell noch keine Informationen vor."
Die B184 musste im Zuge der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Auch hier kam ein Abschleppdienst zum Einsatz.
Bis zu Nachmittag Schnee in ganz Sachsen
Gegen 7 Uhr meldete zudem ein Straßenbahnfahrer der Polizei einen Unfall auf der Kreuzung Kiewer Straße und Lützner Straße/B87.
"Die beiden Autos waren offenbar auf den Gleisen miteinander kollidiert, wodurch die Straßenbahn nicht weiterkam. Daraufhin rief der Fahrer bei uns an", sagte Polizeisprecher Richter.
Verletzt wurde bei dem Crash glücklicherweise niemand. Die Kreuzung musste kurzzeitig gesperrt werden, um die Unfallstelle zu beräumen.
Laut Deutschem Wetterdienst sind in der Nacht allein in der Westhälfte Sachsens zwischen zwei und sieben Zentimeter Neuschnee gefallen. Bis zum Nachmittag soll sich der Schnee dann auch auf den Osten des Freistaats ausweiten.
Die Experten warnen dabei vor Glätte: Bei Temperaturen zwischen -2 und 4 Grad geht der Schnee mancherorts in Regen über, der dann wiederum gefrieren könne.
Erstmeldung vom 26. Januar, 9.55 Uhr. Aktualisiert um 13 Uhr.