Magdeburg - Wie soll es mit der Elbeschwimmhalle in Magdeburg weitergehen? Bringt ein kompletter Neubau jetzt die Lösung?
Seit Weihnachten 2025 sind die Becken der Elbeschwimmhalle in der Magdeburger Altstadt leer. Aufgrund starker Schäden am Dach der Schwimmstätte ist die Halle seither auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Die Schwimmer des SCM, viele Schulen und Hobbyschwimmer müssen daher auf Alternativen ausweichen oder bleiben gar ganz auf dem Trockenen sitzen, während auf eine Lösung gehofft wird.
Roland Zander von der Gartenpartei sieht jedoch keine Hoffnung für die marode Schwimmhalle. "Ich glaube nicht mehr, dass die Elbeschwimmhalle noch gerettet werden kann", äußerte er Anfang März gegenüber der Volksstimme.
Die Fraktion sieht die Lösung in einem Neubau der Badeanstalt – jedoch an einem anderen Ort. Dabei sei die Rede vom Universitätsplatz als möglichem Standort. Ein Neubau in unmittelbarer Nähe der entstehenden IGS "Willy Brandt" wäre nicht nur aufgrund der zentralen Lage ideal. Eine gute Straßenbahn-Anbindung, die mögliche Aufwertung des Stadtviertels sowie mehr Schwimmkapazitäten sprechen für die Idee.
Einen entsprechenden Antrag plant die Partei bei der nächsten Stadtratssitzung am Donnerstag einzubringen. Dennoch fordert die Partei kurzfristig weiterhin eine schnelle Dachreparatur, damit der Betrieb möglichst wieder starten kann.
Projekt soll durch Fördermittel unterstützt werden
Da sich Magdeburg derzeit kein weiteres Millionenprojekt leisten kann, hofft die Gartenpartei auf Fördermittel der Wohnungsbaugesellschaft Wobau. Wie hoch die möglichen Kosten sind, ist bislang nicht bekannt.
Man setze bei der Umsetzung jedoch auf eine nachhaltige Bauweise und einen klimafreundlichen Betrieb sowie eine multifunktionale Nutzung.