Nach Räuschers NS-Vergleich: CDU-Fraktion zieht weitere Konsequenzen
Magdeburg - Nach den umstrittenen Äußerungen des CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Räuscher (55) zieht die CDU-Fraktion nun weitere Konsequenzen.
Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) erklärte, wird Räuscher, der als jagd- und wolfspolitischer Sprecher der Fraktion gilt, laut Fraktionschef Guido Heuer (59) in dieser Woche im Landtag keinen Redebeitrag zum Jagdgesetz halten.
Grund dafür sei ein Beitrag des CDU-Politikers, der auf der Plattform X für Kritik gesorgt habe. Darin hatte er die SPD als "xxxAP Arbeiterpartei" bezeichnet. Der Beitrag wurde mittlerweile von ihm gelöscht. Später entschuldigte sich Räuscher für den Post.
Fraktionschef Heuer distanzierte sich erneut deutlich von den Aussagen, hieß es weiter. Die Äußerung sei "völlig daneben" und habe dem Ansehen geschadet, sagte er gegenüber Journalisten.
Bereits in der Vergangenheit war Alexander Räuscher negativ in den sozialen Medien aufgefallen. Im Oktober 2024 hatte ein Beitrag, in dem er ein Bild mit Patronen und Tabletten sowie provokanten Worten zeigte, für Empörung gesorgt.
Nach interner Kritik hatte der CDU-Landesabgeordnete seine Funktion als jagd- und wolfspolitischer Sprecher zeitweise niederlegen müssen.
Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
