Zeugen verhindern Schlimmeres: Hund stürzt bei Taubenjagd sechs Meter in die Isar

München - Ein Hund ist am Donnerstagvormittag in München beim Versuch, eine Taube zu fangen, etwa sechs Meter tief in die Isar gefallen. Passanten mussten daraufhin die Besitzerin davon abhalten, hinterherzuspringen.

Der Weimaraner konnte sich auf einem Betonvorsprung in Sicherheit bringen. Ein speziell ausgebildeter Feuerwehrtaucher kam ihm zu Hilfe.  © Montage: Feuerwehr München (2)

Die Frau war gegen 10.35 Uhr im Bereich des Oberföhringer Isarwehrs unterwegs, als ihr Vierbeiner von seinen Jagdinstinkten übermannt wurde.

Er riss sich los, verfolgte den Vogel und sprang an der Brüstung der Taube hinterher – was keine gute Idee war, denn dahinter ging es mehrere Meter nach unten.

"Entsetzt über sein Scheitern und die Konfrontation mit der etwa acht Grad kalten Isar rettete sich der Hund auf einen Vorsprung des Isarwehrs", teilte die Münchner Feuerwehr am Freitagvormittag mit, die kurz darauf alarmiert wurde.

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An einer Leine gesichert schwamm schließlich ein speziell ausgebildeter Feuerwehrtaucher zu dem verängstigten Vierbeiner.

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"Nach einer kurzen Kennenlernphase auf dem Vorsprung des Wehrs traten Retter und Tier die Schwimmstrecke zurück ans Festland an. Dort konnte der Hund in die freudigen Arme seiner Besitzerin übergeben werden", heißt es weiter.

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