Mutter betrinkt sich mit einem Bekannten und schneidet ihrem Baby den Kopf ab

Luninez - In Weißrussland ist ein äußerst brutaler Mord passiert: Dort schnitten eine Frau und ihr Bekannter einem acht Monate alten Baby den Kopf ab, die Frau war die Mutter (26) des Kindes.

Das Baby hörte nicht auf zu weinen, das machte seine Mutter sehr wütend. (Symbolbild)
Das Baby hörte nicht auf zu weinen, das machte seine Mutter sehr wütend. (Symbolbild)  © 123rf.com/Ольга Бончук

Das Verbrechen in der Stadt Luninez passierte bereits im vergangenen Jahr, am 27. Oktober. Die damals 25-jährige Natalya hatte zusammen mit einem Bekannten namens Viktor (damals 47) viel Alkohol getrunken.

Im Suff schlugen sie das kleine Mädchen zuerst, weil es nicht aufhörte, zu weinen. Das störte beide. Also stachen sie noch mehrmals auf Baby Ania ein und trennten ihr schließlich den Kopf ab, berichtete die russische Zeitung "Komsomolskaja Prawda".

Anias Vater Leonid (28), der überhaupt keinen Alkohol trinkt, war zur Tatzeit nicht zu Hause, denn er musste arbeiten. Doch als er zurückkam, machte er einen schockierenden Fund, als er die Leiche seines kleinen Mädchens entdeckte.

Er informierte die Polizei und einen Rettungswagen, der Notarzt sei bei dem grausigen Bild, das sich ihm bot, fast in Ohnmacht gefallen.

Leonid, der sich inzwischen von seiner Ehefrau scheiden ließ, ist einer der Zeugen im Mord-Prozess gegen Natalya und Viktor (48), der im September im weißrussischen Brest begonnen hat.

Aus Rücksicht auf ihre Familie und ihre beiden anderen Töchter bat die Angeklagte darum, dass die Verhandlungen unter Ausschluss von Öffentlichkeit und Presse stattfinden. Auch ihr Ex-Ehemann wollte nicht, dass sein Gesicht bekannt wird. An den Prozesstagen verbarg er sein Gesicht deshalb vor den Kameras der Journalisten, die vor dem Gericht warteten.

Gericht will die Todesstrafe

Das Strafrecht der Republik Weißrussland sieht in einem solchen Fall lebenslange Haft oder die Todesstrafe vor. Wie nun das polnische Nachrichtenportal "Planeta" berichtet, ließ das Gericht keinen Zweifel offen, dass es hier nur eine Strafe geben könne: die Todesstrafe.

Trotzdem bleibt Natalya dieses harte Urteil erspart, weil die Todesstrafe in Weißrussland bei Frauen nicht angewendet werden darf!

Stattdessen wurde sie am Freitag zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Laut "Planeta" hatte Viktor nicht so viel "Glück" und das Gericht entschied, dass er durch einen Kopfschuss getötet wird. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

EU fordert Milde für Mörder

Unterdessen forderte die Europäische Union (EU) von der OSZE und dem Europarat, von Weißrussland die Abschaffung der Todesstrafe zu verlangen.

Zuletzt wurde in dem osteuropäischen Land im Januar ein Todesurteil gegen einen Mann vollstreckt, der 2018 zwei Mädchen getötet hat.

Titelfoto: 123rf.com/Ольга Бончук

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