Anne Will: "Die neue Welt-Unordnung" Top Horror auf der A1! Geisterfahrer stirbt bei Frontal-Crash, Familie in Lebensgefahr 2.262 Update Polizei-Großeinsatz! Mädchen (5) auf Spielplatz verschwunden: Wo ist die kleine Kaweyar? 7.357 Nächste Fluggesellschaft insolvent! Rostock-Laage verliert letzte Linienflüge 6.672 Wer hier gewinnt, bekommt in nur 15 Minuten sein Geld 8.498 Anzeige
7.727

Vorsicht, Gift! Glyphosat in Tampons und Binden kann Krebs auslösen

Studie aus Argentinien: 85 Prozent aller Tampons mit Glyphosat verseucht

Studie aus La Plata bestätigt, dass in 85 Prozent aller Tampons und Binden Glyphosat steckt. Der Wirkstoff steht im Verdacht, krebsauslösend zu sein.

Lyon/La Plata - Wisst Ihr eigentlich, was alles in Tampons steckt? Bis zu 17.000 Stück davon verwendet eine Frau in ihrem Leben. Und das kann für die Gesundheit ganz schön schädlich sein.

Der giftige Wirkstoff Glyphosat steckt auch in Tampons und Binden.
Der giftige Wirkstoff Glyphosat steckt auch in Tampons und Binden.

Tampons und auch Binden belasten nämlich nicht nur die Umwelt, sondern auch den weiblichen Körper. Schuld soll vor allem das Pestizid Glyphosat sein. Schon 2015 hieß es von der "Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Sitz im französischen Lyon, dass der Wirkstoff krebserregend sei.

Im selben Jahr fand ein Forscherteam der Universität La Plata (Argentinien) heraus, dass ein "Großteil der konventionellen Tampons und Binden mit Glyphosat belastet ist", berichtet das Lifestyle-Portal ecowoman. Um genau zu sein, sind es sogar 85 Prozent aller Monatshygiene-Artikel, die das gefährliche Unkraut-Vernichtungsmittel enthalten. Das konnte in verschiedenen Studien nachgewiesen werden.

Wissenschaftler weisen seitdem zwar immer wieder auf ein Krebsrisiko für den Menschen durch Glyphosat hin (TAG24 berichtete). Trotzdem wird es in vielen Ländern einfach nicht verboten.

Und auch wenn die kleinen Dinger praktisch sind: Wer herkömmliche Tampons benutzt, tut seinem Körper damit absolut keinen Gefallen. Doch wer hätte schon gedacht, dass sich Glyphosat ausgerechnet in einem so "sauberen" Produkt versteckt.

Aber wie kommt der gefährliche Wirkstoff da rein?

Tampons sind mit Unkrautgift verseucht

Der Wirkstoff Glyphosat ist nicht nur auf Obst und Gemüse zu finden, sondern auch in Hygieneartikeln.
Der Wirkstoff Glyphosat ist nicht nur auf Obst und Gemüse zu finden, sondern auch in Hygieneartikeln.

Tampons werden aus Baumwolle oder Viskose gemacht. Und die sind meistens mit Glyphosat behandelt, weil der Wirkstoff auf den Baumwollplantagen eingesetzt wird.

Gruselig: Es steckt auch noch eine ganze Reihe anderer Chemikalien drin, zum Beispiel Weichmacher oder Chlorbleiche, in Binden können auch noch Duftstoffe enthalten sein. Über die Schleimhäute gelangen all diese schädlichen Stoffe in unseren Körper und gehen direkt in den Blutkreislauf über. Das kann laut ecowoman "Gebärmutterhalskrebs und andere Krebsarten verursachen", aber auch zu "Hautirritationen, Pilzinfektionen, Eierstockentzündungen und dem Toxischen Schocksyndrom führen".

Klingt so, als sollten wir in Zukunft die Finger davon lassen... Alternativen zu Tampons und Binden sind beispielsweise Bio-Tampons und -Binden, die aus pestizidfreier Baumwolle hergestellt werden. Noch besser als Wegwerf-Produkte sind so genannte Menstruationstassen oder -kappen aus medizinischem Silikon, die nach dem Tragen ausgewaschen und wiederverwendet werden.

Laut ecowman soll so eine kleine Kappe rund zehn Jahre halten. Und ja, sie eignen sich auch zum Schwimmen!

Stellungnahme der Pressestelle von Johnson & Johnson vom 29.11.2018:

Die hohe Qualität von unseren und vielen anderen deutschen Tampons wurde erst kürzlich von zwei renommierten Testinstanzen bestätigt. So hat das ÖKO-Test Magazin vom November 2017 15 Tampons und 6 Menstruationstassen getestet und den Produkten o.b. Original normal und o.b. ProComfort normal die Bestnote "sehr gut" verliehen. Hier finden Sie den Test.

Der Test bestätigt, dass in unseren Tampons keine kritischen Stoffe wie Formaldehyd, optische Aufheller, Chlor oder Pestizide wie Glyphosat nachgewiesen werden konnten.

Alle o.b. Tampons sind zudem nach dem STANDARD 100 by OEKO-TEX® zertifiziert. Sie erfüllen deren höchste Sicherheitsanforderungen nach Klasse 1, wie sie auch für Textilprodukte, die in Kontakt mit (Baby-)Haut kommen, gelten. Die Zertifizierung basiert auf der Prüfung aller o.b. Materialien auf Schadstoffe, unter Verwendung der ÖKO-TEX Kriterien für (Baby-)Textilien.

In Ihrem Artikel geben Sie unter anderem an, Tampons und Binden würden den weiblichen Körper belasten: "Schuld soll vor allem das Pestizid Glyphosat sein."

Die Argentinische Studie aus dem Jahr 2015, auf die sich Ihr Artikel beruft, untersuchte Tampons und andere Produkte, die aus Baumwolle hergestellt werden. Diese Ergebnisse auf Europa zu übertragen ist falsch. Die absorbierenden Fasern von o.b. und den meisten anderen europäischen Tampons bestehen nicht aus Baumwolle, sondern aus Viskose, die wiederum aus natürlicher Cellulose hergestellt wird. Dieser Rohstoff hat sich über Jahrzehnte bewährt und entspricht den europäischen Reinheitsanforderungen für Verbandwatte.

Die weichere, äußere Hülle des o.b. Tampons besteht je nach Variante aus einer Mischung aus Polyethylen, Polypropylen und/oder Polyester. Diese Materialien erhöhen den Komfort beim Ein- und Ausführen des Tampons. Das Rückholbändchen besteht aus Polyester. Ihre Aussage, in "85 Prozent aller Monatshygiene-Artikel" sei "das gefährliche Unkraut-Vernichtungsmittel enthalten", entbehrt somit für Deutschland jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Zudem schreiben Sie, dass in Tampons "auch noch eine ganze Reihe anderer Chemikalien, zum Beispiel Weichmacher oder Chlorbleiche" enthalten seien. Diese Aussage ist ebenfalls falsch. Keiner dieser Stoffe ist in o.b. Tampons enthalten, wie der neuerliche Test von Öko-Test vom November 2017 bestätigen konnte.

Bei der Herstellung der o.b. Viskosefasern werden ausschließlich total chlorfreie Bleichprozesse eingesetzt. Elementares Chlor, das eventuell zur Dioxinbildung während des Bleichens führen könnte, wird in der Tamponproduktion schon seit Jahren nicht mehr verwendet.

Die Bewertung der Rohstoffe für Tampons basiert in Europa auf verbindlichen Vorgaben, o.b. Tampons entsprechen den europäischen Richtlinien zur allgemeinen Produktsicherheit. Dies bedeutet auch, dass o.b. Tampons keine Weichmacher enthalten.

Fotos: 123rf.com/Daniel Jędzura , Patrick Pleul/ZB/dpa

Union-Fan getötet! Polizei hat über 40 Hinweise 297 Lebensgefährlich! Polizei jagt minderjährige S-Bahn-Surfer 1.607 Deutschlands größter Zweirad-Händler verkauft Bikes jetzt super günstig! 2.186 Anzeige Mit diesem Abi-Durchschnitt hat es YouTuberin Bibi bis nach ganz oben geschafft 7.651 Kind bei Unfall in Eisenach lebensgefährlich verletzt 353 Vergewaltigt, getötet und entsorgt: Killer der 7-Jährigen gefasst! 6.640 Wieder Remis! Eintracht kann auch gegen Gladbach nicht gewinnen 182 Geköpfte Frauenleiche in Wohnung gefunden 4.491 Penis wechselt für über 5000 Euro den Besitzer 5.318 Trauer um Hamburgs "Fischpapst": Promi-Gastronom ist tot! 473
Trump auf eigenen Wunsch für Friedensnobelpreis nominiert 1.840 Matthias Schweighöfers neue Liebe: Hier kann jeder Ruby O. Fee beim heißen Sex zusehen! 13.434
Spritztour mit Opas Wagen endet tragisch: Zwei Jugendliche schwer verletzt 190 Messerstecherei sorgt für Verwirrung: Täter stellt sich selbst, Verletzter erinnert sich an nichts 1.149 Autofahrer in höchster Gefahr: Unbekannte verteilen "Krähenfüße" auf Bundesstraße! 986 Kaum ist die Sonne draußen, strömen Tausende hierhin 4.054 Opfer (19) brutal gegen Kopf getreten: Räuber-Trio auf der Flucht! 507 Traurige Gewissheit! Vermisster Mann (30) aus Hamburg ist tot 3.677 Anschlag auf Smoothie-Hersteller nach vermeintlich rassistischer Werbung! 4.001 Schreckmoment: Mann steht im Eiskanal, dann rast ein Bob heran! 3.046 19-Jähriger nach Gruppenschlägerei schwer am Kopf verletzt 3.632 Clan-Bosse erhalten weiterhin Geld für beschlagnahmte Häuser 1.912 Der HSV und seine Abhängigkeit von Tormaschine Lasogga 64 USA drohen Europa: Auch Deutschland soll IS-Kämpfer aufnehmen 1.088 Urlauber unter Schock: Surfer brutal von Hai attackiert 2.862 Lisa Wagner im Höhenflug: Kommissarin Heller krallt sich neuen Rekord 658 Comedian Bülent Ceylan träumt von Film-Karriere und ernsten Rollen 155 Kuriose Szene: Regionalliga-Partie muss aus diesem Grund unterbrochen werden 4.114 Bayern bangt: So steht es vor CL-Kracher gegen FC Liverpool um Kingsley Coman 335 Hummel auf dem Boden? Sofort eingreifen, denn es geht um so viel 7.292 Beliebter TV-Moderator Marco Heinsohn stirbt mit nur 49 5.635 "Wirklich Ballett": Riesiges Kraftwerk in Schutt und Asche gesprengt 3.040 Update Gute Aussichten? Das hält das Wetter für kommende Woche bereit 5.782 Mann will sich übergeben und wird von S-Bahn tödlich erfasst 6.637 Leiche aus Lübeck identifiziert! Mordkommission ermittelt 14.333 Update Als der Strom ausfällt, riechen Nachbarn plötzlich was Schreckliches 2.685 Sarah Lombardi und Pocher planschen in der gleichen Badewanne! 4.151 Hamburger Film sahnt auf Berlinale Preis ab 109 Polizist baut Unfall mit zehn verletzten Beamten 1.823 Typ bestellt im Restaurant Tisch für zwei Personen, obwohl er ganz alleine ist: Der Grund ist dreist 3.646 Gasaustritt, Explosionsgefahr: Nachbarschaft wird evakuiert 223 Terrorvorwürfe in der Türkei wegen Facebook-Posts: Adnan S. darf nach Hause 274 Schock! Haus von Fußball-Star Boateng während Spiel ausgeraubt 756 In Papiertonne geworfen: Mit diesen Videos begann Katja Krasavices Karriere 1.989 "Verschleppen und verhindern": CDU-Strobl mahnt die Grünen zur Verantwortung 829 Vier Meter tief gestürzt: Faschingsumzug endet dramatisch 997 Herzergreifend! Freunde und Verwandte nehmen Abschied von Fußball-Star Sala (†28) 1.883 Rätselraten um massenhaftes Vogelsterben an der Nordsee geht weiter 812 Not-OP: Mann in Bar auf Hohenzollernring niedergestochen! 528