Nato-Manöver "Tiger Meet" zieht positives Zwischenfazit

Jagel - Trotz regnerischen Wetters haben bisher bei dem diesjährigen internationalen Luftwaffen-Manöver "Tiger Meet" alle geplanten Trainingseinheiten plangemäß stattgefunden.

Auf dem Luftwaffen-Stützpunkt in Jagel sind die Fluggeschwader stationiert.
Auf dem Luftwaffen-Stützpunkt in Jagel sind die Fluggeschwader stationiert.  © Marcus Brandt/dpa

Dabei wurden zahlreiche Rettungs- und Spezialmissionen geprobt, bei denen etwa Lufträume freigekämpft werden mussten, sagte der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 "Immelmann", Jörg Schroeder, am Dienstag in Jagel. In den vergangenen zehn Tagen war es oftmals regnerisch gewesen.

Auch insgesamt wurde eine gute Bilanz gezogen: "Man lobt sich ja nicht selbst, aber ich glaube, wir haben alles dafür getan, unser Bestmögliches hier abzuliefern", betonte Schroeder. Bei den Trainingseinheiten seien zahlreiche Rettungs- und Spezialmissionen geprobt worden, bei denen etwa Lufträume freigekämpft werden mussten. Die verschiedenen Szenarien werden laut Schroeder im Laufe des Manövers immer schwieriger.

Seit vergangenem Monat trainieren Soldaten aus elf Nato-Staaten sowie aus der Schweiz und Österreich gemeinsam im Luftraum über Schleswig-Holstein. Beim Tag der Ehrengäste waren am Dienstag auch der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Nils Hilmer (43, SPD) sowie Schleswig-Holsteins Landtagspräsidentin Kristina Herbst (46, CDU) vor Ort.

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Neben den dauerhaft im Norden stationierten sind bei dem Manöver derzeit rund 1100 externe Soldaten in Jagel. Zudem sind für das Manöver rund 60 externe Kampfjets und Hubschrauber vorübergehend vor Ort. Im Rahmen dieser Großübung feiert das Taktische Luftwaffengeschwader 51 "Immelmann" sein 30-jähriges Bestehen.

Das Geschwader in Jagel richtet die Übung nach 2004 und 2014 bereits zum dritten Mal aus. Die Tradition der Übung reicht zurück bis in die 1960er Jahre. Noch bis Freitag soll die diesjährige zweiwöchige Übung gehen. Das nächste "Tiger Meet" soll 2025 in Portugal stattfinden und 2034 dann wieder in Schleswig-Holstein.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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