Merz verteidigt umstrittene "Pascha"-Aussage: Eine notwendige Diskussion

Berlin - CDU-Chef Friedrich Merz (67) hat seine in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" getroffene Pascha-Aussage verteidigt. Es sei eine notwendige Diskussion, "dass wir uns über die Frage unterhalten: Was läuft in diesem Land eigentlich schief?", sagte er am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin".

CDU-Chef Friedrich Merz (67) stand wegen seiner "Pascha"-Aussage in der Kritik.
CDU-Chef Friedrich Merz (67) stand wegen seiner "Pascha"-Aussage in der Kritik.  © dpa/Bernd von Jutrczenka

Lehrer hätten in den Schulen oftmals das Problem, anerkannt zu werden bei den Schülern - wobei es sich oftmals um Schüler aus Migrantenfamilien handele. Über diese Themen müsse man Merz zufolge diskutieren, denn "was in der Schule schiefläuft, kann man hinterher in der Gesellschaft kaum noch wieder korrigieren".

Im Kontext der Krawalle in der Silvesternacht hatte Merz am Dienstagabend bei "Markus Lanz" über den Umgang mit Lehrerinnen und Lehrern gesagt:

"Und dann wollen sie diese Kinder zur Ordnung rufen, und die Folge ist, dass die Väter in den Schulen erscheinen und sich das verbitten. Insbesondere, wenn es sich um Lehrerinnen handelt, dass sie ihre Söhne, die kleinen Paschas, da mal etwas zurechtweisen."

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Friedrich Merz Ampel stinksauer auf Merz: "So würde die AfD argumentieren!"

Bei der am Freitagabend beginnenden Klausurtagung des CDU-Bundesvorstandes in Weimar will die Partei laut März ihre wirtschaftspolitische Kompetenz wieder zurückgewinnen. Wie er im Morgenmagazin betonte, sollten Wirtschaft, Energie und Klima nicht mehr als getrennte Themen betrachtet werden.

Der CDU-Chef möchte seine Partei in Sachthemen wieder "auf die Höhe der Zeit" bringen.

Titelfoto: dpa/Bernd von Jutrczenka

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